VERLAG TEAM KONTAKT MEDIADATEN ABO
logo

Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff

main-photo

LÖW

Der Name Omoda kommt von O wie Oxygen (dt. Sauerstoff) und Moda (dt. Mode). Sie wollen für frische Impulse und Innovation stehen und das Leben einfacher machen.

Rund 49.000 Euro werden bei Omoda/Jeacoo für das Topmodell Omoda 9 fällig. Dafür bekommt man ein 4,78 Meter langes Plug-In-Hybrid-SUV mit 537 PS und 1100 Kilometer Reichweite. Ziemlich beeindruckende Zahlen in dieser Kombination. Aber es wird noch spannender, denn der 34,5 kWh große Akku kann auch am Schnelllader mit 70 kW geladen werden und so sind die 145 rein elektrischen WLTP-Kilometer schnell wieder zurück auf der Anzeige.

Kompromisse

Es ist unweigerlich, dass im Hinterkopf die ganze Zeit die Frage auftaucht: Wo wurde gespart? An der Verarbeitung und der Materialqualität kann es schonmal nicht gewesen sein. Egal wo man hinschaut und hin fasst, es passt. Auch an den Annehmlichkeiten wurde nichts weggelassen. Sitzheizung und -lüftung findet man vorn und hinten, eine Massagefunktion in der vorderen Reihe und einen Zero-Gravitiy-Sitz auf der Beifahrerseite. Die zweite Sitzreihe hat zudem noch eine elektrisch verstellbare Rückenlehne. Auch alles andere als üblich ist das adaptive Fahrwerk, das lässt zwischen Sport und Komfort wählen. Weil der Neuner ein Allrad-System mitbringt, gibt es auch bei den Fahrmodi neben Eco, Normal und Sport noch zusätzlich Schnee, Sand und Off-Road. Die V2L-Funktion lässt Entladungen bis 6,6 kW zu. Wo sind also die Kompromisse?

Kritikpunkte 

Okay, es gibt doch etwas zu bemängeln. Eine Erfindung aus der Elektroautowelt, ist bei einem Verbrenner nicht immer ideal. Denn der Omoda kommt gänzlich ohne Startknopf aus. Wenn der Akku leer ist und man nur mit dem Schlüssel in der Tasche am Auto vorbei geht, um beispielsweise den Müll rauszutragen, springt er direkt an. Darauf muss man sich einstellen. Apropos einstellen, der Innenraum kommt wieder einmal mit recht wenig Knöpfen aus und das Zentraldisplay ist dafür recht weit weg vom Fahrer. Wer mit solchen Eigenheiten leben kann, hat für unter 50.000 Euro ein überkomplett ausgestattetes Auto mit richtig viel Platz. 

Omoda

9

Testmodell: 

Premium-Line

Hubraum | Zylinder

1.499 cm3 | 4

Leistung 

143 PS + 340 kW E-Motor

Drehmoment 

215 Nm + 700 Nm E-Motor

0–100 km/h | Vmax

4,9 s | 180 km/h

E-Reichweite | Batterie

145 km | 34,5 kWh

Laden AC

6,6 kW, 5:30 h (0–100 %)

Ø-Verbrauch | CO2

1,6 l S/D | 38 g/km

Kofferraum | Zuladung

660–1783 l | 447 kg

Basispreis | NoVA

48.990 € (inkl.) | 0 %

  • Das gefällt uns: Preis/Leistung überragend
  • Das vermissen wir: Start/Stopp-Knopf, mehr Musik-Lautstärke 
  • Die Alternativen: deutlich teurer, aber vergleichbar Volvo XC60 T8 

Letzte Meldungen

Mehr lesen >>

Aktuelle Fahrzeugtests

Mehr lesen >>
  • Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff

  • Test: MG4 EV Urban – Urbi et Urban

  • Test: Volvo ES90 – Die wirklich erste Ausfahrt

  • Test: KGM Musso Grand – Lückenschließer

  • Skoda Octavia Combi im Test

  • Toyota bZ4X Touring: Der Kombi neuer Schule

  • Schon gefahren: Mercedes VLE

  • Schon gefahren: Farizon V7E

  • Schon gefahren: Jaecoo 5 BEV

  • Das Dutzend ist voll

  • Skoda Elroq im Flotten-Check

  • Schon gefahren: Toyota C-HR+

  • Peugeot Partner Dangel 4WD im Test

  • Test: MGS6 EV - Familiengold

  • Test Ford E-Tourneo Courier: Kleiner Planwagen

  • Schon gefahren: Omoda 9

  • Das ganz normale Leben – MGS5 Luxury im Test

  • VW Transporter PanAmericana im Test

  • Renault Austral im Test

  • Hyundai Inster Cross Line im Test

  • Schon gefahren: Opel Astra

  • Schon gefahren: Lynk & Co 02, Lynk & Co 08

  • Test: Audi A6 Avant

  • Test: Nissan Qashqai Hybrid

  • Schon gefahren: Fiat 500 Hybrid

  • Test: Alfa Romeo Junior Ibrida Q4 TI – Der Nachwuchs lernt kraxeln

  • Erste Ausfahrt mit dem Omoda 5

  • Schon gefahren: Kia EV5

  • Schon gefahren: Renault Twingo E-Tech Electric - Der Charakterkopf

  • Test: Audi Q5 e-hybrid

Newsletter
Mit dem FLOTTE-Newsletter immer informiert bleiben!
Logo

Kommende Veranstaltungen

FLEET Drive 2026

Time: 30/09/2026

Location: Werft Korneuburg

A&W TAG 2026

Time: 20/10/2026

Location: Hofburg, Wien

AutoZum 2027

Time: 20/01/2027 - 23/01/2027

Location: Messe Salzburg

FLEET Convention 2027

Time: 01/06/2027 - 01/06/2027

Location: Hofburg Wien

Mittelklasse-Stoffdach-Cabrio Bio-Erdgas im Test Flottenpromi des Monats Zeit-Management Bewiesene Qualität

© 2026 A&W Verlag GmbH All Rights Reserved Developed by itMedia