Skoda Octavia Combi im Test
Nur Vernunft allein kanns ja auch nicht sein. Als Sportline mit MHD-Benziner zeigt dieser Škoda Octavia, dass Fahrspaß o...
Nur Vernunft allein kanns ja auch nicht sein. Als Sportline mit MHD-Benziner zeigt dieser Škoda Octavia, dass Fahrspaß ohne schlechtes Gewissen in eine nüchterne Fahrzeugklasse passt.
Als seriöser Octavia hat man es heutzutage schon schwer: Als beliebter Firmenwagen gibt es ihn allerorts zu sehen, ist meist in Weiß, Silber, Grau oder Silbergrau anzutreffen und immer, wirklich immer schlägt unter der vorderen Haube ein Selbstzünderherz. Das muss aber alles nicht sein. Wenn man nicht täglich von Wien nach Salzburg und zurück fährt, gibt es durchaus reizvolle Alternativen. Rot zum Beispiel. Als Benziner. Und ein wenig sportlich noch dazu. So wie diesen hier.
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Lockerer Scheitel
Konkret treffen in diesem Combi der 1,5-TSI-Benziner mit vier Zylindern,
150 Pferden und Mild-Hybrid-Unterstützung, Siebengang-DSG und die reizvolle Sportline-Ausstattung aufeinander, was bedeutet: knackige Sportsitze, kraftvoller Antritt, ein in Schwarz gehaltener Innenraum und knapp über fünf Liter Verbrauch lassen den doch recht vernunftbetonten Octavia spürbar lässiger wirken, ohne gleich in Völlerei zu schwimmen. So wie wenn man einen streng gezogenen Scheitel mal ein wenig verwuschelt und mit Gel versieht. Dazu kommt eine überkomplette Ausstattung, die bis zum verstellbaren Fahrwerk eigentlich keine Wünsche offen lässt. Somit wäre auch das zusätzliche Sportline-Paket für knapp 1.000 Euro vernachlässigbar, das vor allem aus Matrix-LED-Licht, extragedämmten Scheiben und dem Einparkassistenten besteht, womit wir beim entscheidenden Punkt wären: Was kostet so ein Velvetroter Škoda denn?
Geschick gefragt
Los geht es bei 46.390 Euro, was natürlich eine Hausnummer ist. Andererseits: Der gleich starke Diesel kommt als Sportline schon auf 48.350 Euro, und möchte man den Selection entsprechend aufrüsten, kommt man schnell auf eine höhere Summe. Und wer meint, auf den mHEV genannten 48-Volt-Mild-Hybrid-Antrieb zu verzichten: Das spart knapp 2.000 Euro trotz zwei Prozentchen mehr NoVA, bringt am Papier indes 0,4 Liter Verbrauchsvorteil und die DSG-Box noch dazu. Zudem steht die extra E-Power gerade dem Sportline gut zu Gesicht, sodass es wohl schlauer wäre, die 1.100 Euro für die 18-Zöller zu verschmerzen, die nicht ganz so galant Schläge wegdämpfen. Und der Rest liegt dann ganz im Verhandlungsgeschick mit der Buchhaltung.
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Škoda Octavia Combi |
Flotten-Tipp: TDI Selection |
Testmodell: TSI MHD Sportline |
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Hubraum | Zylinder |
1.968 cm3 | 4 |
1.498 cm3 | 4 |
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Leistung |
115 PS (85 kW) |
150 PS (110 kW) |
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Drehmoment |
300 Nm ab 1.600/min |
250 Nm ab 1.500/min |
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0–100 km/h | Vmax |
10,1 s | 206 km/h |
8,6 s | 225 km/h |
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Getriebe | Antrieb |
6-Gang man. | Vorderrad |
7-Gang aut. | Vorderrad |
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Ø-Verbrauch | CO2 |
4,4 l D | 116 g/km |
5 l S | 114 g/km |
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Kofferraum | Zuladung |
640–1.700 l | 486 kg |
640–1.700 l | 505 kg |
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Basispreis | NoVA |
38.950 € (inkl.) | 5 % |
46.390 € (inkl.) | 4 % |
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