Schon gefahren: Dacia Striker
Schau, schau, werden sich jene denken, die die Marke Dacia seit ihrer Markteinführung im Jahr 2005 begleiten: Weit hat e...
Schau, schau, werden sich jene denken, die die Marke Dacia seit ihrer Markteinführung im Jahr 2005 begleiten: Weit hat es die Marke gebracht, sehr weit sogar! Und mit dem Striker kommt in wenigen Monaten ein völlig neues Modell zu uns, das auch für Flotten interessant ist.
Anfangs gab es nur den Logan – und auch den nur als eckiges Stufenheck: Erst als der Kombi kam, stiegen in Österreich die Zulassungszahlen. Und als mit Sandero und Duster auch der Kleinwagen- und SUV-Markt bedient wurden, gab es bei den Privatkunden kein Halten mehr. Jogger und Bigster vollendeten den Kreis, und das bei uns nur halb erfolgreiche E-Auto Spring erhält 2027 einen (diesmal aus Slowenien und nicht mehr aus China stammenden) Nachfolger.
Bei 27.000 Euro geht es los
Dieses Angebot machte Dacia zur Nummer 1 auf dem österreichischen Privatkundenmarkt; in Flotten war die rumänische Renault-Tochter bisher nicht in diesem Ausmaß vertreten. Das könnte sich in ein paar Monaten ändern, denn mit dem Striker steht das nächste eigenständige Modell vor der Tür. Bei der hochsommerlichen Standpräsentation in der Nähe des Mailänder Flughafens stellten sich unwillkürlich die Fragen: Was ist der Striker eigentlich? Und welche Zielgruppen will er erreichen?
>>> Weiterlesen: Dacia Bigster im Test
„Wer einen Kombi sehen will, sieht einen Kombi“, sagte der Produktmanager: „Wer ein SUV sehen will, sieht ein SUV. Und wer einen Hatchback (Schrägheck-Limousine, Anm.) sehen will, sieht einen Hatchback.“ Die Zahl der potenziellen Kunden für dieses 4,62 Meter lange Fahrzeug ist also hoch; nicht zuletzt aufgrund des niedrigen Einstiegspreises (der für Österreich vorerst vage mit „unter 27.000 Euro“ beziffert wurde) könnte der Striker die Dacia-Erfolgsstory weiterschreiben – auch bei Flotten, die etwa für Außendienstmitarbeiter ein nett gestyltes, günstiges Fahrzeug suchen.
>>> Weiterlesen: Renault Austral im Test
Vorerst zwei Motorisierungen
Auf den Markt kommt der Striker im Spätherbst, die Auslieferung läuft ab Jänner 2027: Beim Hybrid 155 wird ein 1,8-Liter-Benziner (109 PS) mit einem Elektromotor (49 PS) und einem Hochvolt-Startergenerator kombiniert, was CO2-Emissionen von unter 100 Gramm je Kilometer ermöglicht. Für Österreich interessant ist auch der 4x4, der einen 1,2-Liter-Mild-Hybrid mit 140 PS auf der Vorderachse mit einem E-Aggregat (hinten mit 31 PS) kombiniert. Ab Oktober kann man den Striker bestellen: Um den neuen Dacia rasch möglichst vielen potenziellen Kunden zu zeigen, wird es auch die (schon bei der Markteinführung des Bigster bewährte) Trailertour zu den wichtigsten österreichischen Händlern und Events geben. Produziert wird der Striker übrigens in der Türkei, und zwar in Bursa.
Letzte Meldungen
Mehr lesen >>Aktuelle Fahrzeugtests
Mehr lesen >>
Kommende Veranstaltungen
© 2026 A&W Verlag GmbH All Rights Reserved Developed by itMedia