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Webfleet präsentiert Commercial Trip Monitor

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Webfleet

Das kostenlose Online-Tool zeigt, wie sich die Verkehrsbedingungen für Fuhrparks in Europas Städten entwickeln.

Webfleet hat mit dem Commercial Trip Monitor ein kostenloses Online-Benchmark lanciert, das monatlich erfasst, wie einfach oder anspruchsvoll es für Transporter und Lkw ist, sich in 32 bedeutenden europäischen Städten zu bewegen. Die verwendeten anonymisierten und aggregierten Daten von Nutzfahrzeugen zeigen, wie sich die Bedingungen für Fuhrparks im Zeitverlauf verändern. Da der Monitor ausschließlich wiederkehrende gewerbliche Fahrten und nicht den allgemeinen Verkehr betrachtet, erhalten Unternehmen und städtische Akteure ein klareres Bild davon, wo sich die Bedingungen für den innerstädtischen gewerblichen Verkehr verbessern oder verschlechtern. 

Nutzer können Städte anhand von zwei zentralen Kennzahlen vergleichen und ihre Entwicklung über die Zeit verfolgen:

  • 15-Minuten-Reichweite misst, wie weit ein typischer Transporter oder Lkw innerhalb eines festgelegten Zeitraums von 15 Minuten fahren kann. Ein höherer Wert bedeutet, dass Fahrzeuge in derselben Zeit eine größere Strecke zurücklegen.
  • Leerlaufintensität misst, wie viel Zeit einer typischen Fahrt das Fahrzeug mit laufendem Motor im Stillstand verbringt. Ein höherer Prozentsatz bedeutet, dass ein größerer Teil der Fahrt auf den Stillstand entfällt.

Erste Ergebnisse zeigen: Die Bedingungen für den gewerblichen Verkehr werden zunehmend schwieriger. 

  • Seit Beginn des Jahres 2026 erzielten Zaragoza (Spanien), Apeldoorn und Utrecht (beide Niederlande) die höchsten Werte bei der 15-Minuten-Reichweite.
  • Die Städte mit den schwierigsten Bedingungen für Fuhrparks: Berlin (Deutschland), Paris (Frankreich) und Krakau (Polen). Berlin belegte bei der durchschnittlichen 15-Minuten-Reichweite insgesamt den letzten Platz.
  • In München, Leipzig und Hamburg legten Fuhrparks innerhalb von 15 Minuten jeweils 4,4 Prozent, 4,3 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent weniger Strecke im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2025 zurück.
  • Polen war das einzige Land, in dem sich in jeder untersuchten Stadt die 15-Minuten-Reichweite im Jahresvergleich verbesserte. Gleichzeitig blieben die Standzeiten in nahezu allen vergleichbaren Monaten stabil oder gingen zurück.
  • Rom und Mailand verbesserten ihre 15-Minuten-Reichweite im Jahresvergleich. Gleichzeitig verzeichnete Mailand mit 21 Prozent die höchste Leerlaufintensität in Europa: Bei einer typischen Fahrt stand das Fahrzeug 21 Prozent der Zeit mit laufendem Motor. In Paris waren es 16 Prozent.

„Der Webfleet Commercial Trip Monitor ermöglicht einen klareren Blick auf die urbane Mobilität aus der Perspektive des gewerblichen Verkehrs“, sagt Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone. „Nutzfahrzeuge erleben Städte anders als Pendler oder Privatpersonen. Sie fahren andere Routen, unterliegen anderen Vorschriften, legen zahlreiche Zwischenstopps ein und müssen be- und entladen werden. Wenn sich die Bedingungen durch Verkehrsüberlastung, Baustellen, Umweltzonen, neue Vorschriften oder Großveranstaltungen verändern, spüren Fuhrparkunternehmen die Auswirkungen häufig als Erste. Selbst vergleichsweise kleine Veränderungen können sich auf Produktivität, Betriebskosten, Kraftstoffverbrauch und Emissionen auswirken.“

>>> Mehr: Der Webfleet Commercial Trip Monitor

Neben den beiden Kernkennzahlen können Nutzer einzelne Städte detaillierter analysieren. Dazu gehören unter anderem Fahrtenvolumen, zurückgelegte Strecke, CO₂-Emissionen, Kraftstoffverbrauch sowie lokale Faktoren, die die Bedingungen für den gewerblichen Verkehr beeinflussen. Damit die Vergleiche aussagekräftig sind, werden Fahrten zu vergleichbaren Routenfamilien zusammengefasst und mithilfe einer Fixed-Panel-Methode ausgewertet. Diese wurde entwickelt, um Veränderungen über die Zeit konsistent zu erfassen. Für die Entwicklung der Methodik und die Verarbeitung der Daten arbeitete Webfleet mit dem Mobilitätsspezialisten Mobito zusammen. Die Methodik kombiniert Fuhrparkdaten mit fortschrittlichen Mobilitätsanalysen, um relevante Entwicklungen bei der Bewegung von Nutzfahrzeugen in europäischen Städten zu identifizieren. 

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