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Österreichs Leasingmarkt trotzt 2020 Pandemie

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Österreichs Leasingmarkt trotzt 2020 Pandemie
Bild von Raten-Kauf auf Pixabay

Die österreichischen Leasingunternehmen erzielten 2020 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit 226.098 Verträgen ein Neugeschäftsvolumen von nahezu 8 Mrd. Euro.

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Die heimische Leasingbranche verzeichnete nach dem Rekordjahr 2019 im vergangenen Jahr ein Neugeschäftsvolumen von 7,9 Milliarden Euro (-7,6 Prozent). Das Gesamtvolumen aller laufenden Leasingverträge in Österreich belief sich weiterhin auf 25,7 Milliarden Euro. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehen viele Unternehmen Leasing als ideale Finanzierung für dringend notwendige Investitionen“, erklärt Dr. Michael Steiner, Präsident des Verbandes Österreichischer Leasing-Gesellschaften (VÖL) das respektable Ergebnis.

Mobilien-Leasing auf konstant hohem Niveau

2020 sank das Neugeschäftsvolumen im Mobilien-Leasing um 11,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig fiel die Anzahl der Neuverträge um 11 Prozent auf 21.219 Verträge, dadurch verzeichnete die durchschnittliche Vertragssumme ein geringes Minus von 0,4 Prozent auf 65.023 Euro.

Hauptverantwortlich für den leichten Rückgang waren die Verschiebungen innerhalb einzelner Objektgruppen. So gab es bei den medizintechnischen Geräten sowie Luft-, Schienen- und Wasserfahrzeugen den stärksten Rückgang mit einem Minus von 29,2 bzw. 20,2 Prozent.

Bereits jedes zweite Kraftfahrzeug wird mit Leasing finanziert

Die COVID-19-Pandemie hatte 2020 neben den KFZ-Neuzulassungen auch maßgebliche Auswirkungen auf das KFZ-Leasing und Fuhrparkmanagement in Österreich. Mit einem Volumen von 5,7 Milliarden Euro im Neugeschäft betrug der Rückgang im Vergleich zum Rekordvorjahr -12,3 Prozent. Gemessen in Stückzahlen entspricht das 204.784 Neuverträgen, einem Rückgang von 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Vertragssumme stieg um 3,8 Prozent bzw. 1.037 Euro auf 28.036 Euro.

Die Kfz-Leasingquote lag stabil bei 51,8 Prozent. Das heißt, auch 2020 wurde jedes zweite Fahrzeug in Österreich geleast.

Fuhrparkmanagement mit leichten Rückgängen stabil

Vor dem Hintergrund der um 28,7 Prozent gesunkenen gewerblichen Zulassungen verzeichnete das Fuhrparkmanagement 2020 einen Rückgang des Finanzierungsvolumens im Neugeschäft von 12 Prozent auf 870 Millionen Euro. Demgegenüber ist der Bestand an Fullservice-Leasingverträgen per Stichtag 31.12.2020 im Vergleich zum Vorjahr um lediglich -5% auf 96.573 Stück gesunken. Gerade in Krisensituationen setzen Unternehmen verstärkt auf Leasing als Finanzierungsform. Das zeigt sich an der gewerblichen Leasingquote, die 2020 um enorme 10,9%-Punkte zulegen konnte und auf der Rekordmarke von 69,8 Prozent liegt. Das heißt, 2020 haben die Unternehmen 7 von 10 Fahrzeugen über Leasing finanziert.

Ausblick

„Immer mehr österreichische Unternehmen setzen auf umweltfreundliche Technologien, sei es bei Kfz, Immobilien oder Energieanlagen. Diese Technologien werden zunehmend über Leasing finanziert, weil man damit die modernsten und gleichzeitig umweltfreundlichsten Produkte nutzen kann, ohne sie kaufen zu müssen. Bereits seit mehr als 10 Jahren finanzieren und beraten Leasing-Unternehmen Autofahrer erfolgreich bei der Anschaffung von Fahrzeugen mit umweltfreundlichen Antrieben.“, so Steiner. „Die heimische Leasingbranche erwartet für 2021 eine weitere Verstärkung des Umwelttrends und rechnet vor allem im Bereich Mobilien-Leasing aufgrund der zu erwartenden Nachzieheffekte bei den Ausrüstungsinvestitionen mit einer Belebung des Marktes.“

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