Skoda Octavia Combi im Test
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Wie Audi Firmen dabei unterstützt, Kostenoptimierung, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterzufriedenheit unter einen Hut zu bringen und wie sich Flotten zukunftssicher aufstellen, verrät Markenleiter Thomas Beran.
FLOTTE: Wie hat sich der österreichische Flottenmarkt in den letzten Jahren entwickelt, und welche Rolle spielt Audi aktuell in diesem Segment?
Beran: Der österreichische Flottenmarkt befindet sich unserer Ansicht nach wie die gesamte Automobilindustrie im Wandel. Neben den klassischen Kriterien wie Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit gewinnen Themen wie Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und digitale Services zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig beobachten wir, dass Unternehmen ihre Mobilitätsstrategien stärker an Nachhaltigkeitszielen und Mitarbeiterbedürfnissen ausrichten.
Audi ist dabei traditionell eine starke Marke im österreichischen Flottengeschäft. Unsere Position basiert auf einer Kombination aus attraktiven Produkten, hoher Restwertstabilität, innovativen Technologien und einem starken, bewährten und performanten Händlernetz.
Was sind aus Ihrer Sicht derzeit die wichtigsten Anforderungen von Fuhrparkverantwortlichen – eher Kostenoptimierung, Nachhaltigkeit oder Mitarbeiterzufriedenheit?
Erfolgreiches Fuhrparkmanagement bedeutet heute, alle drei Faktoren miteinander in Einklang zu bringen. Kostenoptimierung bleibt selbstverständlich ein zentrales Thema, allerdings rücken die Gesamtkosten über den kompletten Nutzungszyklus hinweg hier zunehmend in den Fokus. Das spielt wiederum elektrifizierten Autos quasi in die Hände und passt gleichzeitig gut dazu, dass Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spielt – nicht nur aufgrund regulatorischer Vorgaben, sondern auch als Teil der Unternehmensstrategie. Doch bei allen strategischen Neuausrichtungen bleiben Firmenfahrzeuge nach wie vor ein wichtiges Instrument zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden, die wiederum sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Anwendungsprofile mitbringen können. Sie sehen: Es ist ein delikater Dreiklang, den es zu beherrschen gilt. Und einer, für dessen unterschiedliche Ausprägungen wir mit unserem aktuellen Portfolio eigentlich immer ein passendes Angebot in petto haben..
Welche aktuellen Modelle sind besonders für den Fuhrparkeinsatz geeignet, und welche Neuheiten können Flottenkunden in naher Zukunft erwarten?
Für viele Unternehmen sind derzeit der Audi Q4 e-tron, Audi A6 e-tron sowie der Audi Q6 e-tron besonders interessante Angebote. Alle drei Modelle kombinieren hohe Effizienz, moderne Softwarearchitektur und ausgezeichnete Langstreckentauglichkeit. Darüber hinaus bleiben auch unsere Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Modelle für bestimmte Einsatzprofile weiterhin relevant. Wir verfolgen einen technologieoffenen Ansatz, um den unterschiedlichen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. In den kommenden Jahren werden wir unser elektrisches Portfolio weiter ausbauen und zusätzliche Modelle wie – um nur ein Beispiel zu nennen – den A2 e-tron auf den auf den Markt bringen, die speziell für die Bedürfnisse von Business- und Flottenkunden attraktiv sein werden.
Die Umstellung auf Elektromobilität ist ein zentrales Thema. Welche Herausforderungen sehen Sie für österreichische Unternehmen bei der Elektrifizierung ihrer Flotten – und wie begegnet Audi diesen?
Die größte Herausforderung bei der Elektrifizierung von Flotten sind heute weniger die Fahrzeuge als die Rahmenbedingungen. Themen wie Ladeinfrastruktur, das Laden zu Hause, Abrechnungsmodelle oder die Akzeptanz der Nutzer spielen für Unternehmen eine zentrale Rolle. Aber auch die Rahmenbedingungen im Bereich der Versteuerung spielen eine wichtige Rolle. Die Einführung eines Sachbezugs für Elektrofahrzeuge ab 1.1.2027 wird demnach dieser Transformation keinen Rückenwind verschaffen. Audi unterstützt diesen Wandel mit einem attraktiven elektrischen Modellportfolio, umfassenden Ladelösungen und kompetenter Beratung. Unser Ziel ist es, den Umstieg auf Elektromobilität für Unternehmen so einfach und planbar wie möglich zu gestalten.
Ein entscheidender Faktor für E-Flotten ist die Ladeinfrastruktur. Welche Lösungen oder Partnerschaften bietet Audi hier, um Unternehmen zu unterstützen?
Die Ladeinfrastruktur ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Elektrifizierung von Fuhrparks. Deshalb betrachten wir das Fahrzeug nicht isoliert, sondern als Teil eines umfassenden Mobilitätsökosystems. Gemeinsam mit unserer Tochter Moon Power, die etwa gerade auch eine der ersten Wallboxen für bidirektionales Laden auf den Markt gebracht hat, unterstützen wir Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Ladeinfrastruktur am Unternehmensstandort sowie bei Lösungen für das Laden zu Hause. Darüber hinaus ermöglichen unsere Ladeangebote einen komfortablen Zugang zu einem der größten öffentlichen Ladenetzwerke Europas.
Wie sehen Sie die Rolle klassischer Firmenfahrzeuge in einer Zukunft, die zunehmend von Sharing-Modellen und neuen Mobilitätskonzepten geprägt ist?
Wir werden künftig eine stärkere Differenzierung der Mobilitätsbedürfnisse sehen. Sharing-Angebote und multimodale Mobilitätslösungen werden insbesondere in urbanen Räumen an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig bleibt das Firmenfahrzeug für viele Unternehmen und Mitarbeitende ein zentrales Mobilitätsinstrument. Gerade für Führungskräfte, Außendienstmitarbeiter oder Personen mit hoher Reisetätigkeit bietet das eigene Fahrzeug weiterhin Vorteile hinsichtlich Flexibilität, Verfügbarkeit und Effizienz. Aus unserer Sicht wird es daher kein Entweder-oder geben,
sondern ein intelligentes Nebeneinander verschiedener Mobilitätsformen.
Der Flottenmarkt ist hart umkämpft. Wodurch unterscheidet sich Audi aus Ihrer Sicht klar von anderen Herstellern – nicht zuletzt von neu auf den Markt gekommenen Konkurrenten?
Der Wettbewerb ist intensiver geworden, und das ist grundsätzlich positiv, weil er Innovationen fördert. Audi zeichnet sich durch die Kombination aus Premiumanspruch, technologischem Fortschritt und langfristiger Verlässlichkeit aus. Unsere Kunden erhalten nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Gesamtpaket aus Produktqualität, Händler- und Servicenetz, digitaler Kompetenz sowie hoher Wertstabilität. Gerade im Flottengeschäft sind Faktoren wie Restwertstabilität, Servicequalität und langfristige Partnerschaft oft entscheidender als kurzfristige Kaufanreize. Hier profitieren wir von jahrzehntelanger Erfahrung und einer starken Position im österreichischen Markt.
Bitte um drei zentrale Trends, die Fuhrparkverantwortliche in den nächsten fünf Jahren besonders im Auge behalten sollten!
Erstens: Die weitere Elektrifizierung der Unternehmensmobilität. Die technologische Entwicklung, regulatorische Rahmenbedingungen und die zunehmende Wirtschaftlichkeit werden diesen Trend weiter beschleunigen.
Zweitens: Digitalisierung und datenbasierte Flottensteuerung. Vernetzte Fahrzeuge und intelligente Softwarelösungen werden Effizienzpotenziale sichtbar machen und neue Steuerungsmöglichkeiten eröffnen.
Drittens: Nachhaltigkeit als strategischer Faktor. Unternehmen werden Mobilitätsentscheidungen immer stärker im Kontext ihrer Nachhaltigkeits-Ziele treffen. Dabei geht es nicht nur um Antriebe, sondern um den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge und die Integration in nachhaltige Unternehmensstrategien.
Wer diese drei Entwicklungen frühzeitig berücksichtigt, wird seine Flotte nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch zukunftssicher aufstellen können.
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