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iCaur kommt Anfang 2027 nach Österreich

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iCaur

Der V27 mit Range Extender wird als erstes Modell der neuen Marke im ersten Quartal zu uns kommen. Wie man iCaur ausspricht und was die Preisvorstellungen sind.

Nach einer Online-Pressekonferenz mit iCaur können wir erst einmal aufatmen: Keiner muss sich den Mund verbiegen, wenn es an die Aussprache der Chery-Konzernmarke geht. Sagt einfach iCar und ihr seid auf der sicheren Seite. Ansonsten waren wir ein wenig enttäuscht. Nicht vom Fahrzeug selbst, der V27 scheint ein gelungener Geländewagen zu sein. Doch in Bezug auf Infos zum Österreich-Start hat man sich doch noch sehr zurückgehalten.

Wer wird die Autos ins Land holen?

Nachdem der Importeur noch nicht fix ist, steht auch die Vertriebsstruktur noch in den Sternen. "Wir sind in Verhandlungen" ist alles, was man dem iCaur-Team entlocken konnte. Ursprünglich wollte man bereits Ende 2026 in Österreich starten. Nun heißt es, der V27 REEV (also mit Range Extender) wird im ersten Quartal 2027 in die Alpenrepublik rollen. Auch bei den Preisen lässt man sich nicht in die Karten blicken, versucht es aber mit einem breiten Preisrahmen: Zwischen 50.000 und 100.000 Euro soll der 4.899 Meter (5.045 Meter mit Ersatzrad) lange Offroader kosten. Man wartet noch Umfragen zu den Preisvorstellungen der Österreicher ab.

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Was bietet der iCaur V27?

In erster Linie einmal ein Design, das mehrere Klassiker zitiert. Und das ist keine Interpretation von uns, sondern die klare Aussage von iCaur: "Classic never fades" gilt als Slogan, von Willys/Jeep über Land Rover bis Mercedes G-Klasse möchte man klassisches Geländewagendesign hochhalten. Natürlich soll das Fahrzeug auch mit den Erwartungen mithalten können, daher stehen etwa die großen Radhausbögen für lange Federwege und kurze Überhänge für große Böschungswinkel. Als Accessoire gibt es etwa eine faltbare Leiter an der hintersten Säule, um auf dem Dach verstaute Utensilien besser zu erreichen. Und eine Matratze verwandelt den V27 in ein Campingmobil – die Sitze lassen sich schön flach stellen. Mit seiner großen Wattiefe, einem Crawl-Modus und dem "Tank Turn" soll der Geländewagen echte Offroadfans überzeugen. Ach ja: V2L wird ebenso geboten, Vehicle-to-Load kann Geräte mit bis 6 kW versorgen. Ein nettes Detail, wenn man die große, seitlich klappbare Hecktüre sieht: Ist sie ganz geöffnet, lässt sich der Mechanismus sperren, damit einem die Tür nicht zuknallt – etwa auf schrägem Untergrund.

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Daten, die schon bekannt sind:

  • Batteriegrößen: 20,4 und 34,3 kWh
  • Reichweite mit Range Extender (REEV): >1.000 km
  • Länge: 4.899 Meter (5.045 Meter mit Ersatzrad)
  • Radstand: 2.900 Meter
  • Bodenfreiheit: 224 Millimeter
  • Wattiefe: 600 Millimeter
  • 715 bis 1.818 Liter Kofferraumvolumen (+40 Liter Unterflurfach)

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Individualisierung im Vordergrund

Zubehör ist King, wenn es um ein Freizeitauto geht, daher setzt iCaur voll auf das Thema Individualisierung. Es gibt im V27 gleich 39 standardisierte Schnittstellen, um Erweiterungen wie eben die erwähnte Leiter seitlich hinten zu ermöglichen. Wichtig: Alles werkzeuglos und ohne Eingriffe in die Fahrzeugstruktur. Die Marke spricht von über 1.000 Optionen vom Dachträger bis zur Cockpitausrüstung. Und in der Heimat (China) sollen etwa 90 Prozent der Käufer ihr Auto umgestalten.

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