Skoda Octavia Combi im Test
Nur Vernunft allein kanns ja auch nicht sein. Als Sportline mit MHD-Benziner zeigt dieser Škoda Octavia, dass Fahrspaß o...
Der zweite Teil der Fahrzeugkader der Fußballmannschaften der 2026er WM. Jetzt zeigt sich wer in Gruppe C und D angetreten ist.
Willkommen bei Teil 2 unserer WM-Runde. Wir tauchen weiter ab in die Welt der unbesungenen Helden. In dieser Staffel treten Brasilien gegen Marokko, Haiti und Schottland in der Gruppe C an und die USA gegen Australien, Paraguay und die Türkei in Gruppe D gegeneinander an. Das verspricht spannend zu werden.
Brasilien: Wir beginnen mit dem wohl besten Markennamen der Automobilgeschichte: Gurgel. Mit der Ambition Kinderautos und Go-Karts zu bauen, wurde nichts, daher mussten die Autos größer werden. Herausgekommen sind Stilblüten wie der Gurgel XEF. Mit 54-PS-Heckmotor und unter 700 Kilogramm Gewicht, war es ein begehrenswertes Auto mit witzigen Proportionen. Leider blieb der Erfolg aus. Andere Gurgel verkauften sich besser und so konnte das Unternehmen fast 30 Jahre bestehen.
> Weiterlesen: Gurgel XEF bei den Helden auf Rädern
Der marokkanische Hersteller Laraki durfte nur eine Handvoll Autos produzieren Diese waren allerdings Modelle der Superlative. Mit Motoren von Lamborghini und Mercedes, die schon Anfang der 2000er-Jahre 540, 600 und 720 PS hatten. Im Zusammenspiel mir den CFK-Fahrgestellen und den Aluminium-Karosserien waren die beiden Modelle Fulgura und Borac sehr leicht und sahen sehr edel aus. Nachdem das Werk 2008 geschlossen wurde, gab es 2013 noch ein letztes Auftürmen mit dem Epitome, der mehr oder weniger ein 1:1 Gewicht-Leistungs-Verhältnis hatte. Mit damals 2 Millionen Dollar Rufpreis, gehörte er zu den teuersten Autos der Welt.
Schottland schickt einen Nähmaschinen-Hersteller ins Rennen. Zumindest hat so die Geschichte von Hillman begonnen. Hillman hat bereits 1907 damit begonnen Autos zu produzieren. Bis 1976 haben sie erfolgreich diverse Modelle meist aus dem Mittelklasse-Segment gebaut. Als 1978 die PSA-Gruppe das Unternehmen übernahm, wurde daraus Talbot. Zwei der Hillman-Modelle wurden noch in Argentinien und im Iran in Lizenz gebaut und waren so noch bis 2005 fabrikneu zu erwerben. Der Hillman Hunter war dabei ein beliebtes Modell, was innerhalb des Mutterkonzerns Rootes Gruppe unter mehreren Namen auf die Straße kam.
> Weiterlesen: Helden auf Rädern - Hillman Hunter
Da es in Haiti keine nennenswerte Autoindustrie gibt und wir uns nicht darauf einlassen, Wyclef Jeans Autokreationen anzuerkennen, kann die haitianische Mannschaft nur mit dem Bus anreisen. Mit einen Coutard Motors Bus. Eine Firma, die nicht einmal eine eigene Homepage hat und nur über eine E-Mail-Adresse und eine Facebook-Seite klimatisierte 30-sitzige und 57-sitzige Busse herstellt und vertreibt. Der Gründer Jean-Paul Coutard hat etwa 20.000 Follower und zeigt auf seiner Seite die Produktionsprozesse – inklusive schweißen mit Sonnenbrille.
In dieser Gruppe beginnen wir mit den Außenseitern. Paraguay hat ebenso wie Haiti keine große – und nicht mal eine kleine – Automobilgeschichte. Einzig ein kleines Auto, das genauso gut von Jeremy Clarkson zusammengebaut hätte sein können, hat sich eine Zeit lang ganz beachtlich verkauft. Genauer 200-300 Fahrzeuge wurden in den Nationalfarben rot, weiß und blau zwischen 1970 und 1976 verkauft. Das Modell heißt Mitai, was so viel bedeutet wie „kleiner Junge“ und von einer Firma namens Asisa Automotores gebaut wurde. Die Fahrerkabine wurde aus einem Holzrahmen gefertigt und mit glatten Blechen verkleidet. Scharniere und Schlösser waren teilweise aus dem Baumarkt und eher für Hauseingangstüren gedacht.
Wie soll das noch getoppt werden? Die Türkei versucht es mit dem seit kurzem sehr erfolgreich produzierten Togg. Regierungsoberhaupt Erdogan wollte ein eigenes Elektroauto und er hat es bekommen. In der Türkei ist die Marke bereite die meistverkaufte Elektro-Marke. Das SUV T10X trifft den Nerv der Zeit und ist dabei auch technisch konkurrenzfähig. Ob die Fahrzeuge auch Außerhalb der Türkei zum Erfolg werden, steht noch aus, da viele Märkte noch nicht erschlossen wurden und wenige gerade erst gestartet haben.
Wer in den USA ein Auto kauft, kauft statistisch gesehen am wahrscheinlichsten einen Ford F-150. Alle 90 Sekunden wird einer dort verkauft. Wenn man noch die Öffnungszeiten und Arbeitstage mit einberechnet, geht alle 60 Sekunden einer über die Theke. Warum ausgerechnet der F-150 schon seit Jahren die Krone aufhat, ist wohl selbst Ford ein Rätsel. Denn ein Vorurteil hält sich hartnäckig. Dieser Pickup soll nicht lange halten. Ob man ihn deshalb so oft austauschen muss und er deshalb die Verkaufsstatistiken immer anführt? Wohl eher nicht. Die aktuelle Version gibt es mit V6- und V8-Motoren, mit V6-Hybrid-Motor und als Elektro-Version.
> Weiterlesen: Ready-Set-Ford, Die Modelloffensive
Wer Australien kennt, weiß welches Auto jetzt kommt. Holden Ute. Die Utility Vehicles, kurz Ute, sind in Australien die beliebtesten Fahrzeuge. Es sind Pickups, aber im Gegensatz zu Amerika sind diese auf der Basis von Mittelklasse Fahrzeugen und nicht riesige Offroader. Die Marke Holden ist hierbei australisches Kulturgut. Unterm Blechkleid sind dies alles Opel Omega, aber mit mächtigen V6- oder V8-Motoren. Unter Großstadtbewohnern gelten sie mittlerweile als „bogan“ – hinterwäldlerisch. Dennoch sieht man sie einfach überall.
Meist gelesen
Aktuelle Ausgabe
Letzte Meldungen
Mehr lesen >>Aktuelle Fahrzeugtests
Mehr lesen >>
Kommende Veranstaltungen
© 2026 A&W Verlag GmbH All Rights Reserved Developed by itMedia