Test: Jeep Compass e-Hybrid – 3 Töpfe für ein Halleluja
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Mit GAC folgt die nächste Marke, die Colmobil nach Österreich bringt. Den Anfang machen zwei Modelle europäischen Zuschnitts. Und ein allumfassendes Konzept dazu.
Nicht erst auf den ersten Metern hinter dem V – spätestens im Gespräch mit den Protagonisten und der Vorstellung der Strategie von GAC, wie man wie schnell und wie gründlich eine neue Marke mit bald fünf Modellen einführt, kommt einem unweigerlich die Überlegung in den Sinn, ob „China Speed“ als Begriff eigentlich passend ist? China Way wäre allumfassender, denn nur mit Tempo allein hat das hier nichts zu tun.
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Um was geht’s? Da gibt es einmal den Aion V: Ein vollelektrisches Kompakt-SUV modernen Zuschnitts, 150 kW stark, dank 75-kWh-Akku mit 510 Kilometern WLTP-Reichweite bestückt und dank 180-kW-Schnelladen kommt der Stromspeicher von zehn auf 80 Prozent in nur 24 Minuten. Ausstattung? Wie man es auch von Jaecoo und Omoda gewohnt ist, ist der Premium schon stattlich bestückt, der Luxury bekommt sogar Ledersitze mit Massagefunktionen. Startpreis: 35.990 Euro beziehungsweise 37.990 Euro.
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Diese gewisse Gründlichkeit ist also unübersehbar, und natürlich: V und UT werden zudem lokal gebaut bei Magna in Graz, wobei: Made in Austria darf nicht gesagt werden, die Autos werden hier ja nur „assembled“. „Aber ich glaube, dass das für viele Österreicher dann schon ein Kriterium ist“, sagt Thomas Forsthuber, Network Planning and District Management bei GAC-Importeur Colmobil. „Ich sage immer, aus Österreich für Österreich, das ist schon ein Thema. Ich war letzte Woche drei Tage im Werk und da wird schon tolle Arbeit geleistet, besonders in der Qualitätssicherung. Da sind wir ein bisschen stolz drauf.“ Die Verfügbarkeit ist also gut. Auch, was den Händlerausbau betrifft. Forsthuber: „Unser Ziel ist, mit fünf Händlern zu beginnen, und die werden wir auch haben. Und bis Ende des Jahres haben wir uns mindestens zehn als Ziel gesetzt.“ Teilweise greift man natürlich auf das schon bestehende Omoda-Jaecoo-Netz zurück, es gibt aber auch viele Neubewerber. „Die ersten fünf sind schwerpunktmäßig in Niederösterreich, Oberösterreich, Wien. Aber der nächste Schritt wird dann Richtung Steiermark gehen, Richtung Salzburg. Und auch in Vorarlberg und Tirol sind wir auch schon in Verhandlungen.“
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V und UT sind zudem auch erst der Anfang, meint Forsthuber weiter: „Wir werden zumindest fünf, vielleicht sechs Modelle haben, mit denen wir 80 Prozent der Segmente im nächsten Jahr abdecken werden. Alle batterieelektrisch, da habe ich den PHEV S7 von GAC also noch garnicht dazugezählt.“ Der ist aufgrund der Steuerlast aber nicht so entscheidend, denn im Vergleich zu Omoda und Jaecoo möchte man mit Aion von vornherein auf das Flottengeschäft abzielen. „Der Privatkundenanteil steigt zwar jedes Jahr ein bisschen, aber wir gehen trotzdem davon aus, dass im nächsten Jahr der Löwenanteil im Flottenbereich sein wird. Und dort müssen wir hin. 70 Prozent der BEVs werden in Österreich einfach von juristischen Personen gekauft, und eswegen haben wir bei Colmobil jetzt auch eine Flotten-Key-Accounterin, die das jetzt übernimmt und sukzessive mit den Händlern gemeinsam das aufbaut, plus ein paar große Firmen, die wir auch direkt ansprechen.“
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