Erste Ausfahrt mit dem Omoda 5
Zwei Ausstattungen, eine Motorisierung, durchwegs erstaunliche Preise. Wie gut der Omoda 5 wirklich ist und wo er abseit...
Erst wenige Monate aktiv, präsentiert Omoda bereits das zweite Modell. Was der Omoda 9 kann, was ihn auszeichnet und warum das Händlernetz sofort liefern kann.
Man hätte keine bessere Location für die Präsentation des Omoda 9 finden können als das „Weitsicht“ auf dem Wiener Cobenzl. Denn die Lancierung von Omoda in Europa an sich, die Strategie hinter den Modellen und die Entwicklung des Händlernetzes wurden ebenso mit sorgfältigem Weitblick durchgeführt, wie die Eckdaten des neuen Wagens stellvertretend darlegen: 4,8 Meter lang, im Sinne der Harmonielehre gezeichnet, Plug-in-Hybrid-Technik mit 143-PS-Benziner, drei E-Motoren (zwei im Getriebe, einer an der Hinterachse), 573 PS Systemleistung. Die Reichweite beträgt 1100 Kilometer, es gibt nur eine Ausstattung mit allem, was europäische Aufpreislisten begehren – NoVA-befreit für 48.990 Euro.
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„Das ist in Grundzügen die Strategie: die Komplexität gering zu halten, weil es für jeden Vorteile mit sich bringt“, sagt Lars Pauly, CEO des Importeurs Colmobil Austria. „Es hilft zum Beispiel dem Händler in seiner eigenen Lagerplanung. Da die Händler das passende Modell in der Regel vor Ort haben, gibt es auch keine Lieferzeiten.“ Auch die Auswahl der Farbe ist überschaubar: Vier Lackierungen werden angeboten.
Zweifel am Erfolg kommt im Gespräch mit Lars Pauly nicht auf: „Es gibt Studien, was für Kunden ein Grund wäre, kein chinesisches Auto zu kaufen: Schlechte Vertriebsnetzdichte im Verkauf und im Service wäre so ein Grund. Und deshalb haben wir jetzt beim Händlernetz Gas gegeben.“
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Die zehn größten Städte sollen zuerst abgedeckt werden, im Anschluss folgt sukzessive das restliche Bundesgebiet, wobei es nicht nur um geografische Aspekte geht, so Pauly: „In den Städten geht es darum, wer die Flächenanforderungen erfüllt. Wer 150 Quadratmeter zur Verfügung hat, damit er drei Fahrzeuge in den Showroom stellen kann, ist grundsätzlich geeignet. Uns geht es auch um Mindset und diesen kulturellen Fit. Man muss an die Marke, an das Geschäftssystem glauben.“
Nach dem Kompakt-SUV-Hybrid Omoda 5 und dem Omoda 9 soll es in Zukunft aber auch vollelektrisch weitergehen. Pauly: „Das ist bereits in Planung. Es soll wirklich dem Kunden überlassen sein zu entscheiden, was er haben möchte.“
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