Schon gefahren: Jaecoo 5 BEV
Runde Eckdaten, souveränes Auftreten, solide verarbeitet – der vollelektrische Jaecoo 5 BEV liefert mehr Antworten als F...
Hohe Kosten für Fahrzeuge werden von Unternehmen nicht länger als Haupt-Hindernis für die Umstellung des Fuhrparks genannt, sagt eine brandneue Studie von UScale.
In einer Umfrage mit über 1.200 Flottenmanagern hat das Stuttgarter Meinungsforschungsinstitut UScale den Status quo der Flottenelektrifizierung erhoben. Gegenüber der letzten Umfrage haben sich einige Einstellungen der Fuhrparkbetreiber deutlich verschoben.
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Während 2024 noch 52 Prozent jener Unternehmen, die noch nicht elektrifizieren wollten, hohe Fahrzeugkosten als wichtigsten Grund für die Zurückhaltung nannten, sind es in der aktuellen Erhebung nur noch 29 Prozent. Als Hauptgrund für die Zurückhaltung geben die Befragten heute an, derzeit andere Prioritäten zu haben.
Über die Hälfte berichten, dass sie im Zusammenhang mit der Elektrifizierung eine langfristige Strategie verfolgen. Gleichzeitig investiert rund die Hälfte der befragten Unternehmen nur schrittweise (48%), um bei der sich schnell entwickelnden Ladetechnik flexibel zu bleiben.
Während 2024 das Fuhrpark-Managementsystem (FPMS) klar im Zentrum stand, gewinnt die Lademanagement-Software (LMS) an Bedeutung: Lediglich 44% der Befragten wollen das LMS an das FPMS anbinden – ein Wert, der bei großen Unternehmen auf 56% steigt. Immerhin 21% wollen den umgekehrten Weg gehen. 22% wollen die Systeme getrennt halten. Studienautor Dr. Alex Sprenger ist der Meinung: „Lademanagement rückt ins Zentrum der betrieblichen IT-Architektur. Das eröffnet den Anbietern aus dem Lademarkt viele Chancen.“
Beim öffentlichen Laden liegen Akzeptanz-Netzwerke (klassische Tankkarten, mit denen auch andere Dienstleistungen in Anspruch genommen werden können), Mineralölunternehmen und CPOs in der Nutzungspräferenz auf Augenhöhe (je ca. ein Viertel), während Ladekarten der OEM nur von jedem 10. Unternehmen präferiert werden. Preis und Netzabdeckung sind wenig überraschend die dominierenden Auswahlkriterien, insbesondere bei kleinen Unternehmen und bei Flotten mit schweren LKWs. Studienautor Sprenger sieht ein Rennen zwischen den Anbietern mit ungewissem Ausgang: "Ob sich Tankkarten schneller bei den Preisen oder CPOs schneller bei der Systemintegration verbessern können, wird mit darüber entscheiden, wer den Lademarkt für Flotten für sich gewinnen wird. Es muss sich zeigen, ob sich die aus der Tankkartenwelt bekannten Strukturen auch beim Laden durchsetzen können."
Insgesamt sieht Sprenger die Flotten-Elektrifizierung auf einem guten Weg: "Die Flotten stehen zur Elektrifizierung und gehen den Weg mit klaren Zielen, aber auch mit Augenmaß für die Investitionsrisiken und der technologischen Dynamik an."
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