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Nicht noch eine Lade-App! Elio Fleet ist anders

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Elio Fleet

Das österreichische Start-up setzt an einem Schmerzpunkt an, der eigentlich keiner sein sollte und dennoch ist: Bei der Intransparenz der Ladegebühren. Elio Fleet verspricht keinen Überblick, sondern nimmt die Entscheidung ab.

Schon seit Jahren prangern Elektro-Mobilisten die Situation mit den 100 verschiedenen Ladekarten an. Auch die EU-Novelle, dass alle Schnelllader nun Bankomat-Terminals benötigen, haben nicht zur Transparenz beigetragen. Es gibt nach wie vor die Situation, dass eine Ladung mit der richtigen Karte gestartet und eine Ladung mit der falschen Karte gestartet schnell einen 1:4 Preissprung mitbringen kann. Das ist etwas, was einen größeren Fuhrpark sehr schnell in Budgetprobleme bringen kann. 

Entscheider aus der Hosentasche

Elio Fleet möchte nicht die nächste Lade-App sein, die noch einen neuen Tarif ins Rennen wirft. Elio Fleet nimmt die bestehenden Abos und Tarife und trifft aktiv die Entscheidung, welche Karte bzw. welcher Tarif für diesen Ladevorgang der auserwählte sein soll. Durch diese schnelle Entscheidungshilfe spricht der Entwickler von einem Potenzial von 500-1700 Euro Einsparpotenzial pro Fahrer pro Jahr. 

Bedenken

Das ist durchaus eine spannende Angelegenheit. Denn die 10 Euro pro Nutzer können auf diese Weise schnell amortisiert werden. Allerdings muss dafür das Fahrprofil passen und die App auch tatsächlich eingesetzt werden. Der Faktor Mensch ist oft die größte Hürde bei der Einführung neuer Helfer. 

> Weiterlesen: Netztarifstruktur kann sich auf Ladekosten auswirken

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