Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff
Der Name Omoda kommt von O wie Oxygen (dt. Sauerstoff) und Moda (dt. Mode). Sie wollen für frische Impulse und Innovatio...
Im Juli kletterte allein der Preis für einen Liter Diesel um fast 13 Cent nach oben. Damit liegt Österreich teils deutlich über den östlichen Nachbarländern.
Während sich die Spritpreise im Juni spürbar nach unten entwickelten, drehte sich das Gefüge zu Beginn der Urlaubssaison – fast wie zu erwarten – wieder komplett um: Super verteuerte sich im Monatsvergleich um 10,4 Cent auf durchschnittlich 1,796 Euro pro Liter, Diesel um 12,7 Cent auf 1,904 Euro. Aktuell muss vielerorts sogar mit Literpreisen von knapp zwei Euro für Diesel gerechnet werden, bei Benzin sind es weiterhin gut 1,80 Euro. Das gewohnt Ärgerliche an dieser Entwicklung: Einmal mehr waren die zuletzt gesunkenen Rohölpreise an den Zapfsäulen nicht nur nicht spürbar. Die Entkoppelung der Tankstellenpreise von den Entwicklungen am Rohölmarkt hat sogar deutlich zugenommen.
Ein deutlicher Preisanstieg war laut ÖAMTC vor dem Hintergrund der derzeitigen geopolitischen Spannungen zwar in vielen europäischen Ländern zu beobachten. Dennoch fiel die Entwicklung nicht überall gleich stark aus und in mehreren Ländern stiegen die Kraftstoffpreise weniger stark als in Österreich. Die hierzulande geltende Regelung, wonach sich die Spritpreise grundsätzlich an den internationalen Notierungen für Benzin und Diesel orientieren müssen, bringt aktuell jedenfalls keinen erkennbaren Vorteil gegenüber anderen europäischen Ländern.
Interessant hierbei ein Blick über die Grenze: In Kroatien und Slowenien gelten abseits der Autobahnen staatlich festgesetzte Höchstpreise, die regelmäßig angepasst werden. Konsumenten sparen sich damit aktuell um die 20 Cent je Liter Kraftstoff. Auch in Ungarn kann günstiger getankt werden, wer hingegen nach Italien fährt, sollte bevorzugt noch vor der Staatsgrenze tanken.
In Österreich selbst fallen die Preisunterschiede zwischen den Bundesländern aktuell moderat aus. Zu den tendenziell günstigeren Regionen zählen derzeit Oberösterreich, die Steiermark, das Burgenland, Kärnten sowie Niederösterreich. Etwas höher liegt das Preisniveau üblicherweise in Vorarlberg, Salzburg, Wien und Tirol. Die Unterschiede zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesland betragen derzeit zehn Cent pro Liter Super bzw. rund drei Cent bei Diesel.
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