Schon gefahren: Toyota Hilux
Als wichtigste Hilux-Variante kommt aktuell die teilelektrisierte 48-Volt-Dieselversion nach Österreich. Vom Hilux BEV e...
Finale olé olé! Endlich wird der Gewinner der absolut wichtigen Herren-Fußball-WM-2026-Auto-Rückschau bekannt gegeben. Das Warten ist vorbei!
Das lang erwartete Finale steht an. Doch vorher schauen wir uns noch die Kandidaten aus den letzten beiden Gruppen an. Gruppe K bringt Portugal, Kongo, Usbekistan und Kolumbien mit. Das klingt schon vielversprechend. Gruppe L hat Kontrahenten aus England, Kroatien, Ghana und Panama im Angebot. Also los geht’s!
Los geht es mit einem portugiesischen Supercar, das in Kleinserie gefertigt wird. Der Adamastor Furia ist fast komplett aus Carbon gebaut und wiegt somit nur etwas mehr als eine Tonne. Ein 3,5-Liter-V6-Bi-Turbo-Motor von Ford Performance bringt 750 PS und 1000 Nm mit. So gelingt der Sprint auf 100 km/h in 2,5 Sekunden. Eine spezielle Aerodynamik erzeugt bis zu einer Tonne Anpressdruck. Mit einer Million Euro kein Schnäppchen, aber die Straßenversion ist ohnehin auf 60 Stück limitiert.
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Der Kongo bringt wieder einmal keine eigene Automarke mit sich. Dafür jedoch einen hochinnovativen Reisebushersteller. Higer ist ein Hersteller von Bussen aller Art. Für absolut jedes Anliegen und jede zu transportierende Menschenmenge bietet Higer den richtigen Fahrbaren Untersatz. Selbst Spezialfahrzeuge, wie Pick-ups und Kranwagen bieten sie an. Einen autonomen Mini-Pod teasern sie zwar an, der scheint jedoch noch nicht im Verkauf zu sein. Sehr viele von den kleineren Fahrzeugen sind augenscheinlich Lizenzbauten von Toyota oder Mercedes. Und weil es quasi egal ist, mit welchem Bus sie antreten, wird es eben der KLQ6127A, der hatte das schönste Foto.
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Uz-Auto ist, wie der Name vermuten lässt, ein Usbekischer Autobauer. In erster Linie kommen da Lizenzbauten her. Im speziellen haben sie auch die Daewoo-Modellpalette übernommen und brachten Uz-Daewoo auf die Straße. Auch als die Daewoo-Modelle zu GM/Chevrolet wurden, hat Uz-Auto weiterhin die Fahrzeuge gefertigt. Diese hießen dann Ravon und verkauften sich, wie man so schön sagt, wie geschnitten Brot. Ins Rennen wird dennoch der Uz-Daewoo Tico geschickt. Dieser ist in unseren Gefilden eher unbekannt beziehungsweise unter anderem Namen zu sehen gewesen. Denn er basiert auf dem Suzuki Alto der späten Achtziger Jahre. Entsprechend kommt er mit einem 0,8-Liter-3-Zylinder-Kei-Car-Motor. Dafür wiegt er aber auch nur 680 Kilogramm.
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Nun kommen wir zu Kolumbien. Wie sollte es anders sein, es muss ein Pablo Escobar Bezug her. Denn als dieser in seinen Schmuggler-Anfängen noch mit dem Auto unterwegs war, war es ein Auto, dass in Kolumbien gebaut wurde. Die größte Autofabrik in Kolumbien war oder ist Renault SOFASA (Sociedad de Fabricación de Automotores S.A.). Dort wurden 22 Jahre lang riesigen Mengen an Renault 4L gebaut und entsprechend waren diese überall zu sehen im Kolumbien der Siebziger. Sehr hilfreich, wenn man in der Masse untergehen möchte. Mit seinen 26 PS war er kein Rennwagen, auch wenn Escobar ihn später auch für Renneinsätze nutzte. Man munkelt, dass auch dabei Drogen im Spiel waren.
In England kann wieder aus dem Vollen geschöpft werden. Jedoch fällt die Wahl sehr leicht. Man muss nur an Jeremy Clarkson denken und hat sofort einen Satz im Kopf: „It’s a Jaaaaaaaaag!“. Ein Jaguar mit einem V12-Motor, um genau zu sein. Der Jaguar XJS (Coupé) mit einem 6-Liter-12-Zylinder ist natürlich die sensibelste Wahl für einfach alles. Ist er sehr anfällig für defekte? Ja! Verbraucht er ganze Schwimmhallen voll Sprit? Aber sicher! Ist er gut auf Kurzstrecken? Nein. Ist er dann gut auf Langstrecken? Auf keinen Fall! Dazu ist er länger als jedes Kreuzfahrtschiff und so wendig wie eines. Also ein absolut perfektes Auto der frühen Neunziger Jahre.
> Weiterlesen: Teil 4 der Serie
Mate Rimac hat dafür gesorgt, dass Kroatien plötzlich ein Auto auf der Liste der begehrenswertesten Autos der Welt hat. Nicht nur sehr begehrenswert, auch sehr schnell ist der Rimac Nevera. Nicht weniger als 23 Rekorde hat er mal an einem entspannten Testtag im Mai 2023 gebrochen. Einer der gerochenen Rekorde ist die Beschleunigung auf 400 km/h und wieder zurück auf Stillstand. Dafür brauchte er unter 30 Sekunden. Der Gedanke daran verpasst vielen schon Kopfweh. Ähnlich wie die Beschleunigung von Null auf Hundert, die schafft er in 1,81 Sekunden. Verantwortlich für diese Werte sind vier Elektromotoren mit zusammen über 1900 PS und fast 2400 Nm Drehmoment. Da der Rimac aber als Gran Tourismo geplant wurde, hat er trotz der immensen Fahrwerte auch eine beachtliche Reichweite. Der 120 kWh große Akku sorgt für 650 WLTP-Kilometer und kann in unter 22 Minuten von leer auf 80 Prozent geladen werden.
> Weiterlesen: Teil 5 der Serie
Das Unternehmen Katanka ist ein Autohersteller aus Ghana. 1998 gegründet bauen sie unter eigenen Namen augenscheinlich Lizenzprodukte mit eigenem Touch. Das Unternehmen hat 250 Mitarbeiter und kann zwischen einem und sechs Fahrzeugen pro Tag fertigen. Antreten darf das Massenmodell K71. Nach eigenen Angaben ein Mini-SUV mit 1,3 Tonnen Leergewicht. Der 1,5-Liter-Benzinmotor erzeugt 116 PS, die über ein 8-Gang-CVT-Getriebe an die Vorderräder übertragen werden. Außerdem verfügt er über alle Annehmlichkeiten, die man heutzutage gewohnt ist: Touchscreen, Smartphone-Anbindung, Key-less-System, Kameras und Sensoren.
Spätestens seit den Panama Papers wissen wir, der Automarkt ist nicht gerade durchschnittlich dort, denn in Panama werden Geschäfte gemacht. Deshalb gibt es dort auch einen gesunden Oldtimer-Markt für Legendäre Autos, die mehr als eine Million kosten. Steuerfrei versteht sich. Das bringt uns hier jedoch nicht weiter. Da Panama eine andere Haupteinnahmequelle hat und flächenmäßig doch eher klein daherkommt, bedienen wir uns beim Namensvetter. Der Panama-Van auf Basis des Ford Transit Custom ist ein Camper, mit dem man auch gut entlang des Kanals übernachten kann und die Schönheiten des Landes erkunden kann. Der Peak P10+ kommt mit Küchenzeile, Aufstelldach und Außendusche. Er wird mit den bekannten Ford Motoren angetrieben, also mindestens mit 136 PS oder wahlweise mit 170 PS und Allradantrieb.
> Weiterlesen: Vorstellung des CEER (Saudi Arabiens Kandidat)
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