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Test: BMW iX3 50 – Die neue Mitte

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Der BMW iX3 ist schon länger seiner ursprünglichen Fahrzeugkategorie entwachsen. Sowohl in Größe als auch in Preis. Doch das Rezept stimmt nach wie vor und BMW stellt ein begehrenswertes Auto auf die Straße.

Als die „neue Klasse“ vorgestellt wurde, war sofort klar: Bei BMW wurden die Hausaufgaben gemacht. Die Benchmark liegt am Tisch. Das wurde damit unterstrichen, dass als die Bestellung für den iX3 geöffnet wurde, war er in sehr kurzer Zeit für die Auslieferung 2026 ausverkauft. Wer zu spät bestellt hat, muss Geduld mitbringen. 

Kopf aus

Was hat am meisten gestresst in den Anfängen der Elektromobilität? Die Ladeplanung. Die Angst irgendwo stehen zu bleiben und gestrandet zu sein. Das sind Gedanken aus der Vergangenheit. Einsteigen und losfahren, wie zu Verbrennerzeiten. Schluss sind die Urlaube, in denen man sich die Ladestationen entlang der Route markiert hat. Das Auto macht. Man sagt ihm das Ziel und er berechnet. Wenn der Strom reicht bis zum Ziel, super. Wenn nicht, auch okay, denn genauso getestet: ausgestiegen, angesteckt, auf Toilette gegangen, abgesteckt, 300 Kilometer mehr Reichweite. Dieser Stopp hat in Summe neun Minuten gedauert. Das ist verkraftbar. Insgesamt umfasste der Testzeitraum überdurchschnittlich viel Autobahn und hohe Geschwindigkeiten. Somit sind nur etwa 80 Prozent der WLTP-Reichweite zusammengekommen. Das sind dennoch weit über 600 Kilometer. Schöne neue Klasse.

Welt an

Wer sich traut, schaltet den Autobahnassistenten an und schaut dem Auto beim Fahren zu. Geschwindigkeit und Abstände einhalten ist der Pflichtteil. Selbstständig die passende Geschwindigkeit wählen und notwendigenfalls zu überholen ist die Kür. Die ersten Meter mit diesem System kosten Überwindung und der Puls steigt ins nicht mehr messbare. Wenn der Wagen mal gezeigt hat, was er kann, wird es leichter. Sobald es runter von der Autobahn geht, kann man ja wieder selbst die 469 PS fordern und einen der besten adaptiven One-Pedal-Drives erleben, die es gibt. 

Es ist schon bezeichnend, wenn sich die Geister am Design eines Lenkrads scheiden. Das zeugt davon, dass es sonst an diesem Auto nichts zu meckern gibt. So ist es auch, objektiv betrachtet fehlt dem Auto nur mehr die Kühlung des Handy-Ladepads. Subjektiv betrachtet, ist das Panoramic View Display unter der Scheibe eine der besten Neuerungen und macht jedes Head-Up-Display quasi obsolet. BMW dachte sich dennoch, Redundanz fetzt.

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