Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff
Der Name Omoda kommt von O wie Oxygen (dt. Sauerstoff) und Moda (dt. Mode). Sie wollen für frische Impulse und Innovatio...
Mit dem elektrischen Pendant zum meistverkauften Volvo aller Zeiten will die Marke auch bei großen Fuhrparks wieder mitspielen. Reichweite, Ladetempo und ein mitdenkender Sicherheitsgurt sollen die Tür öffnen.
Zwischen dem kompakteren EX40 und dem großen, deutlich teureren EX90 klaffte bei Volvo bislang eine elektrische Lücke. Mit dem EX60 schließt Volvo diese, auch mit einem klaren Blick auf den Fuhrpark. Der B2B-Anteil der Marke liegt laut eigenen Angaben bei 70 bis 75 Prozent, bei den großen Flotten konnte Volvo zuletzt aber nicht in dem Ausmaß wachsen, wie erhofft.
Der EX60 trifft genau den Bedarf: Er kombiniert die passende Fahrzeuggröße mit attraktiver Reichweite, hoher Ladegeschwindigkeit und moderner Technologie. „Bevor das Auto noch da war, kamen aktive Anfragen, ob man sich das Fahrzeug ausborgen oder ansehen könnte", so Johannes Schroll.
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Bis zu 810 Kilometer WLTP-Reichweite bietet die Topversion P12 AWD electric (500 kW/680 PS), der P10 electric (375 kW/510 PS), unser Testmodell, kommt auf bis zu 660 Kilometer. Die Variante P6 electric (275 kW/374 PS) mit Hinterradantrieb liefert bis zu 611 Kilometer.
Dank 800-Volt-Architektur soll der Akku an der Schnellladesäule in nur 16 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Damit sieht sich Volvo nicht nur auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb, sondern in Teilbereichen sogar davor.
Spannend für Fuhrparkleiter: Volvo sieht den EX60 explizit als Türöffner für größere Flotten – auch für Modelle darüber und darunter im Portfolio. Johannes Schroll dazu: „Wenn der EX60 das Interesse bei einem Flottenkunden weckt, kommt dieser vielleicht auch auf den EX40 oder EX30 drunter bzw. drüber auf den EX90, wenn es in die Executive-Richtung gehen soll. Deswegen ist der ein bisschen das Entry-Ticket für uns, in größere Fuhrparks reinzukommen."
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Volvos Markenkern bleibt neben dem Design auch beim EX60 die Sicherheit. Neu ist der multiadaptive Sicherheitsgurt, der die Rückhaltekraft in Echtzeit an das jeweilige Unfallszenario anpasst und sich automatisch strafft, sobald eine Kollision droht. Ein Feature, das es laut Volvo in dieser Form bislang bei keinem anderen Hersteller gibt. Dazu kommen Mega-Casting-Bauweise und Solid Body für zusätzliche Insassensicherheit.
Die erste Testfahrt haben wir mit dem P10 AWD absolviert. Aktive Road Noise Cancellation und ein gut abgestimmtes Fahrwerk sorgen für deutlich spürbare Ruhe im Innenraum, der clean, edel und schlicht gehalten ist.
Mittelpunkt im Cockpit ein 15-Zoll-OLED-Touchscreen im Querformat, dazu ein neues 11,4-Zoll-Fahrerdisplay. Beide mit hauseigenem HuginCore-Computersystem, das dank Google-Technologie und Nvidia-Rechenleistung künftig auch Software-Updates ermöglicht.
Der minimalistisch-skandinavische Stil wird durch rahmenlose Türen und bündige Verglasung verstärkt. Das Design wurde mittlerweile mit dem Red Dot Award ausgezeichnet.
Reichlich Stauraum im Kofferraum, der 523 bis 1.647 Liter Volumen bietet, ergänzt durch einen praktischen Frunk. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 40/20/40 elektrisch umlegen, der Laderaumboden im Verhältnis 60/40 klappen.
Der Volvo EX60 startet bei 63.490 Euro in der Ausstattungslinie Plus und reicht bis 79.290 Euro für die Topversion Ultra P12 AWD.
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