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Schlaf, Wackeldackel!

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Der smart hat nun endlich ein Doppelkupplungsgetriebe, das das unfreiwillige nicken der Passagiere verhindert.

Seit dem Ur-smart von 1997 war die Kritik am Automatikgetriebe in jedem Testbericht zu lesen: Das unfreiwillige Nicken der Passagiere gehörte bei jedem Schaltvorgang dazu wie das Amen im Gebet. Erst bei der dritten Generation, die Ende 2014 auf den Markt kam, erhielt der 2,69 Meter kurze Winzling (ebenso wie sein viersitziger Bruder) endlich ein Doppelkupplungsgetriebe. Doch erst jetzt, wo auch stärkere Motoren damit ausgerüstet werden, fährt sich der smart einigermaßen sportlich.

Auf wunsch mit schaltpaddels

Daimler präsentierte bei den Tests in Köln ein Filmchen mit einem Wackeldackel, das die Unterschiede zeigte: Der linke Wackeldackel im Vorgänger-smart hörte gar nicht auf zu nicken, während das rechte Hunderl im neuen smart auf derselben Strecke sehr ruhig dasaß. War bisher nur der 61-PS-smart mit dem von Getrag zugekauften Doppelkupplungsgetriebe namens twinamic zu haben, so steht dieses nun auch für den 71-PS-Motor und den flotten Turbo mit 90 PS zur Verfügung. 1.071 Euro mehr als der 5-Gang-Handschalter kostet twinamic beim Serien-smart, 840 Euro bei den höheren Versionen. Mit twinamic kannman natürlich auch händisch schalten -und wer noch "flotter" fahren will, bestellt sich Schaltpaddles am Lenkrad (sie kosten in Kombination mit Leichtmetallrädern, tiefergelegtem Fahrwerk und Edelstahlpedalen 546 Euro). Im smart forfour wird das neue Getriebe natürlich auch angeboten, wobei hierdie 90-PS-Version erst im September folgt. (MUE)

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