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Zwei für sieben

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Von Außen unterscheidet sich der X-Trail kaum vom kleineren Qashqai, im Innenraum übertrumpft er diesen aber deutlich.

Rein optisch traut man unserem X-Trail durchaus Ausflüge ins Gelände oder in tief verschneite Gegenden zu. Man sollte es dabei aber nicht übertreiben, sind beim Testmodell eher un typisch für diese Fahrzeugkategorie nur die Vorderräder angetrieben. Wie man weiß, machen aber nur die wenigsten einen Ausflug ins echte Gelände, wozu also Geld fürden 4x4-Antrieb ausgeben? Die Antriebskonstellation hat neben dem kleinen Nachteil auch Vorteile, da sich der Nissan X-Trail mit nur rund acht Liter Benzin zufrieden gibt. Angesichts der Größe und Masse des Fahrzeuges stellt das einen echt guten Wert dar und muss sich auch gegenüber Selbstzündern nicht verstecken.

Komplettausstattung

Obwohl von einem 163-PS-Benziner mit Turbolader angetrieben, fällt das Überholen auf Landstraßen ein wenig schwer. Weniger Leistung sollte es nicht sein, um hier in die Gänge zu kommen. Dafür erfreut sich der Fahrer an dem fein zu schaltenden Sechsganggetriebe und dem guten Ansprechverhalten des Benzinaggregates.

In der Ausstattungslinie "Tekna" fehlt es indes an nichts: Vom Lichtassistenten mit Voll-LED-Scheinwerfernüber ein großes Touchinformationssystem mit Rückfahrkamera, ein schlüsselloses Zugangssystem, einen Parklenkassistenten bis hin zu belederten Sitzen reicht das Angebot. Wer mit sieben Personen auf die Reise gehen möchte, ist mit dem X-Trail grundsätzlich gut bedient, die optionale, dritte Sitzreihe ist aber für großgewachsene Personen nicht empfehlenswert.

Das gefällt uns: die Übersichtlichkeit, das feine Getriebe, die Ausstattung

Das vermissen wir: einen etwas durchzugsstärkeren Motor

Die Alternativen: Hyundai Grand Santa Fe, Mitsubishi Pajero Wagon etc.

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