Test: Seat Leon ST 1,5 eTSI
Einfach nur ein gutes Auto ohne neumodischen Schnickschnack? Dann trifft der Seat Leon ST Edition Style genau den Punkt ...
Die zweite Auflage des FLEET Drive konnte die erste in allen Punkten übertrumpfen. Von der Menge und Güte der Fahrzeuge über die Besucherzahl bis hin zu absolutem Kaiserwetter.
Die Location war vertraut, das Catering aufgebaut, die Fahrzeuge geliefert – und trotzdem blieb es bis zum Schluss spannend, ob alles wieder so glatt laufen werde wie beim ersten Mal. Um es gleich zu sagen: Das tat es nicht – es lief sogar noch besser beim zweiten FLEET Drive, und trotz aller Bemühungen und Vorbereitungen: Ein bisschen Glück gehört ja auch immer dazu, denn 79 Autos von 37 Marken, die für Probefahrten bereit standen, müssen ebenso erst einmal gehandelt werden wie rund 200 Teilnehmer und das zahlreich vorhandene Personal der Aussteller, die für Rat und Tat bereit standen. Sogar die Sonne prächtig, sodass sich nach anfänglicher Nervösität der zweite FLEET Drive für alle gut entfalten konnte.

Am grundsätzlichen Konzept haben wir bewusst nichts geändert: Exklusiv für Fuhrparkverantwortliche, standen heuer wie gesagt 79 Autos für Probefahrten bereit, für die wir drei Routen unterschiedlicher Ausprägung (einmal Autobahn, einmal Stadt, einmal Landstraße) zusammenstellten. Reale Bedingungen also für aufschlussreiche Testrunden, auf denen man Eindrücke gewinnen konnte, die man auf weggesperrten Fahrtechnikzentren so nie sammeln hätte können. Um auftauchende Fragen gleich beantworten zu können, fuhren Experten der jeweiligen Marken stets mit, und um potenziellen Umsteigern auf E-Fahrzeuge eine zusätzliche Entscheidungshilfe zu bieten, bestand zudem die Möglichkeit eines Probeladens beim hiesigen Smatrics-Ladepark.

Kulinarisch durfte selbstverständlich auch die gesamte Veranstaltung über getestet werden und was uns persönlich letztes Jahr noch Kopfzerbrechen bereitete, war heuer schon ein Zeichen für einen gelungenen Ablauf: Da viele Teilnehmer nur für ihre vorab ausgemachten Probefahrten vorbeikamen, gab es nie einen großen Auflauf. Es war vielmehr ein stetiges Kommen und Gehen, ohne dass es bei keinem Imbissstand, bei keinem Aussteller und auch nicht bei der Kaffee-Ape vor der Tür zu längeren Wartezeiten kam. Eine entspannte Atmosphäre, die erst Lust auf anregende Gespräche, intensiven Austausch und aufschlussreiche Probefahrten machte, und die – so viel Selbstlob sei erlaubt – sich zu einem Markenzeichen des FLEET Drive etablierte.

Mit ein Grund war sicher auch der reibungslose Ablauf: Nach der Registrierung erfolgte eine Führerscheinkontrolle beim Team vom Probefahrten-Butler, nach der man für die Testrunden legitimiert war. Über deren Online-Tool konnten auch vorab die Test-Slots gebucht werden, oder aber spontan über die App oder direkt bei den Ausstellern. Ja und das ist auch schon das ganze Geheimnis des FLEET Drive, weswegen uns zum Schluss nicht mehr viel übrig bleibt, als uns bei allen Ausstellern, Mitwirkenden und vor allem den Teilnehmern bedanken möchten, dass auch die zweite Edition dieses Events zu einem vollen Erfolg wurde. Womit wir auch die letzte Frage abschließend vorwegnehmen dürfen: Gegen eine dritte Auflage in 2027 spricht absolut nichts dagegen. Auch wenn es kein Kaiserwetter geben sollte.
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