Test: Seat Leon ST 1,5 eTSI
Einfach nur ein gutes Auto ohne neumodischen Schnickschnack? Dann trifft der Seat Leon ST Edition Style genau den Punkt ...
Geht es nach der aktuellen Blitzumfrage des Fuhrparkverband Austria unter Fuhrparkverantwortlichen, ist die schriftliche Car Policy inheimischen Betrieben fest etabliert. Themen wie E-Mobilität bleiben seltener geregelt, auffällig zudem der hohe und klar benannte Wunsch nach konkreter Unterstützung.
Der FVA hat in einer Blitzumfrage unter Fuhrparkverantwortliche herausgefunden dass die Dienstwagenrichtlinie in österreichischen Fuhrparks kein Randthema mehr ist. 82,26 Prozent der Befragten verfügen über eine schriftlich fixierte Car Policy, weitere 4,84 arbeiten aktuell an einer solchen. Aus Sicht der Fuhrparkverantwortlichen ist die Car Policy damit ein etabliertes Steuerungsinstrument, das laufend angepasst wird. 68 Prozent der Fuhrparks mit Car Policy haben ihre Richtlinie in den letzten zwölf Monaten inhaltlich überarbeitet, 92 innerhalb der letzten drei Jahre.
Auch der Blick nach vorne bestätigt diese Dynamik. 72,88 Prozent der Befragten sehen in den kommenden zwölf Monaten Bedarf, Regelungen neu zu erstellen oder zu überarbeiten, davon haben 28,81 Prozent bereits konkret geplant. Inhaltlich ist der administrative und steuerliche Kern nahezu vollständig abgedeckt. Private Nutzung und Sachbezug regeln 100 Prozent, Fahrerpflichten 94,23, Fahrzeugkategorien und Budgetrahmen 90,38 sowie Schadens- und Unfallmanagement 88,46 Prozent.
E-Mobilität größte Regelungslücke
Deutlich seltener geregelt sind jene Themen, die mit dem Umstieg auf alternative Antriebe zusammenhängen. Antriebsarten wie Hybrid und batterieelektrische Fahrzeuge adressieren 67,31 Prozent der Car Policies, das Laden zu Hause und dessen Abrechnung 61,54 Prozent. Am seltensten geregelt sind CO2-Grenzwerte und Emissionsvorgaben mit nur 38,46 Prozent. Die Umstellung auf Elektromobilität ist damit genau dort im Regelwerk am wenigsten verankert, wo viele Fuhrparks aktuell ihre größten Beschaffungsentscheidungen treffen.
Der Bedarf an Unterstützung indes ist hoch und benennt konkrete Formate. Rund 88 Prozent wünschen sich Hilfestellung bei der Erstellung oder Überarbeitung einer Car Policy. Gefragt sind vor allem Praxisbeispiele anderer Fuhrparks mit 69,49 Prozent, rechtliche und steuerliche Informationen mit 67,80 Prozent, Mustervorlagen mit 61,02 sowie der Erfahrungsaustausch mit anderen Fuhrparkverantwortlichen mit 54,24 Prozent. Der artikulierte Bedarf deckt sich präzise mit den Leistungen, die ein Verband im Rahmen des Wissenstransfers bereitstellen kann.
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