Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff
Der Name Omoda kommt von O wie Oxygen (dt. Sauerstoff) und Moda (dt. Mode). Sie wollen für frische Impulse und Innovatio...
Wie sich im Laufe der Zeit die Aufgaben des Fuhrparkmanagements geändert haben und was dem Berufsfeld noch bevorsteht hat Paul Janacek in knackigen 20 Minuten zusammengefasst und die wichtigsten Risiken und Stolpersteine angesprochen.
In einem Saal voller Fuhrpark-Profis über deren Beruf zu reden ist nicht einfach. Im Fall von Paul Janacek, der den Wandel dieser Position skizzierte, wirkte es fast schon therapeutisch. Denn es wurde nicht der Finger in die Wunde gelegt und fröhlich darauf herumgedrückt. Vielmehr war es ein Hervorheben, wie viel wichtiger diese Position im Unternehmen geworden ist und noch weiterhin wird. So war der Posten in der Vergangenheit damit beschäftigt, Autos einzukaufen, Tankkarten auszugeben und Kosten zu dokumentieren. Mit dem steten Umstellen auf E-Mobilität eröffnen sich allerdings auch ganz neue Chancen zur Kostenoptimierung und ganz neue Herausforderungen, die das Umstellungsprojekt gefährden könnten.
Janacek skizzierte, wie ein Umstieg in drei Schritten funktionieren kann. Mit Crawl (kriechen) sind die ersten Berührungen gemeint. Das erste Fahrzeug anschaffen, Erfahrungen sammeln und die Mitarbeiter langsam ins Boot holen. Hier gehört vor Allem dazu, nicht nur die Neugier zu befriedigen, sondern auch die technischen Eigenheiten genau zu erklären. Die Abläufe, wie wird geladen, was sind die Risiken, worauf sollte ich Achten und die Richtige Art zu Fahren spielen hier alle mit hinein. Bei diesem Anfangsmomentum wird der Grundstein gelegt und es werden auch die ersten Fehler gemacht und wichtige erste Erkenntnisse eingeholt. Es wird der Fokus auf die Fahrzeuge gelegt und auf die Basis-Ladeinfrastruktur. Quasi lernen im Echtbetrieb.
Walk (gehen) ist die Phase, bei der man das gelernte in die Praxis übersetzt und an der Standardisierung und Skalierung arbeitet. Es werden Blaupausen erstellt, die man dann im nächsten Schritt auf andere Standorte oder den Gesamtmarkt anwenden kann. Hier werden auch die Prozesse aufgesetzt und das richtige Monitoring ausgewählt. Der große Fokus liegt bei der Verlässlichkeit für den Dauerbetrieb. Kinderkrankheiten und Anfangsprobleme sollten hier kein Thema mehr sein.
Bei Run (rennen) geht es in die Phase, die nur mehr zur Optimierung dient. Da kann sich dann der Bereich Fuhrpark vom Cost-Center zum Profit-Center drehen. Mit eigenem Energie-Ökosystem und Zwischenspeichern, die direkt an der Strombörse hängen und mit vollintegrierten Abrechnungssystemen.
„Die wenigsten Flotten sind dafür da schön zu sein, sie sind dafür da einen Betriebszweck zu erfüllen.“, so Janacek und verwies auf das notwendige Zusammenspiel von allen involvierten Abteilungen zum Gelingen.
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