Test: MG Cyberster
Roadster sind an sich schon im Aussterben. Aber elektrisch? Da wird die Luft dünn. Der Cyberster folgt der uralten Tradi...
Der erste eigene Wagen steht für Freiheit, Unabhängigkeit und Flexibilität – und ist für viele Führerscheinneulinge nach wie vor ein klassischer Gebrauchtwagen, wie eine aktuelle Willhaben-Studie zeigt.
Eine aktuelle Umfrage unter mehr als 1.200 Willhaben-Usern zeigt: Schaltgetriebe und Verbrennungsmotor liegen beim ersten Auto deutlich vor Automatik und Elektroantrieb. Gleichzeitig wächst das Interesse an E-Autos: Während 2021 erst vier Prozent der Befragten ein Elektroauto als geeignetes erstes Fahrzeug sahen, ist dieser Anteil mittlerweile auf 18,1 Prozent gestiegen und hat sich somit vervierfacht.
Für 92,1 Prozent der Befragten ist ein Gebrauchtwagen das ideale erste Auto. Auch beim Antrieb zeigt sich ein traditionelles Bild: 66 Prozent bevorzugen ein Schaltgetriebe, während sich lediglich 12 Prozent für Automatik aussprechen. Bei der Antriebsart liegen Benziner mit fast 70 Prozent und Diesel mit 53 Prozent klar vor Elektroautos (18 Prozent) und Hybridmodellen. Hauptgrund für den Führerschein ist für 66 Prozent die gewonnene Unabhängigkeit und Freiheit, nicht auf andere oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Auch spontane Mobilität sowie Freizeitaktivitäten, Hobbys und Reisen spielen eine wichtige Rolle. Besonders Frauen, Millennials zwischen 30 und 39 Jahren sowie Akademiker können sich laut Willhaben inzwischen häufiger ein erstes Auto ohne Verbrennungsmotor vorstellen.
Beim Budget spielt die finanzielle Realität eine entscheidende Rolle: Zwei Drittel der Befragten haben für ihr erstes Auto weniger als 5.000 Euro ausgegeben, knapp ein Viertel sogar höchstens 1.000 Euro. Jüngere Befragte investieren dabei tendenziell mehr: Bei den 17- bis 29-Jährigen zahlten 43 Prozent mehr als 5.000 Euro, bei den 50- bis 59-Jährigen waren es 25 Prozent. Die laufenden Kosten haben die meisten vor dem Kauf bereits relativ realistisch eingeschätzt. Rund zwei Drittel geben an, Ausgaben für Treibstoff beziehungsweise Strom, Versicherung, §57a-Begutachtung und so weiter treffend kalkuliert zu haben. Finanziert wird das erste Auto überwiegend aus eigener Tasche: 64 Prozent griffen auf eigene Ersparnisse zurück, gleichzeitig unterstützte die Familie viele junge Autofahrer – bei 23 Prozent war das erste Auto sogar ein Geschenk.
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