Test: Volkswagen e-Transporter Doka-Pritsche 4-Motion
Als Marke in der Marke hat sich die Doka-Pritsche bei Volkswagen längst eine eigene Fan-Gemeinde antrainiert. Diese könn...
Beim letzten Euro-NCAP-Crashtest konnten drei Modelle aus China fünf Sterne einfahren. Kandidat 4 gelang dies auch, aber nur mit Sonderausstattung.
Vor wenigen Monaten noch verkündete Euro NCAP extra, die Auflagen für die Bewertung der künftigen Crashtests zu verschärfen, da die bisherigen Auflagen schon fast alle Kandidaten erfüllten. Nun ist es so, dass sich am aktuellen Durchgang am Resultat wenig geändert hat, was scheinbar zeigt, dass die Autos, die in letzter Zeit in den Handel gekommen sind, wohl wirklich als sicher zu bezeichnen sind. Oder dass die Anforderungen immer noch zu, sagen wir, freundlich sind?
Die Antwort liegt ganz beim Betrachter, jedenfalls kamen dieses Mal vier neue Elektroautos zum Wandkuss und wurden in Hinblick auf ihre Verkehrssicherheit geprüft. Während die chinesischen Modelle Aion UT, Geely E2 und Leapmotor B05 jeweils die Höchstwertung von fünf Sternen erreichten, kommt der vierte im Bunde, der Cupra Raval in der Serienausstattung auf vier Sterne. Erst mit einem optionalen Sicherheitspaket schafft auch er die Bestwertung. ÖAMTC-Techniker Thomas Hava: „Die aktuellen Ergebnisse bestätigen, dass chinesische Hersteller beim Thema Fahrzeugsicherheit mittlerweile auf hohem Niveau unterwegs sind. Alle drei getesteten Modelle überzeugten mit guten Leistungen bei Unfallschutz und -vermeidung sowie bei Rettung und Bergung nach einem Crash."
Besonders stark präsentierte sich der Leapmotor B05. Dieser konnte anderem beim Unfallschutz sowie bei den Notbremsassistenten überzeugen und auch Aion UT sowie Geely E2 erzielten insgesamt hohe Sicherheitswerte. Einzelne Schwächen stellten die Euro NCAP-Tester etwa bei der Bedienung über große die großen Touchscreens oder in einzelnen Szenarien der Assistenzsysteme fest. Fazit: Die durchwegs jungen Marken mögen vielen europäischen Konsument noch unbekannt sein, in puncto Sicherheit verfolgen die Hersteller jedoch definitiv hohe Ansprüche.
Sonderausstattung Sicherheit
Der Crashtest des Cupra Raval zeigt für den ÖAMTC hingegen, welchen Einfluss die serienmäßige Sicherheitsausstattung auf die Gesamtbewertung haben kann: Das Fahrzeug erreicht beim Unfallschutz 91 Prozent der möglichen Punkte und schneidet in den Crashtests insgesamt sehr gut ab. Wir reden hier also wirklich nicht von einem unsicheren Auto. Für die Fünf-Sterne-Wertung sind jedoch zusätzliche Assistenzsysteme erforderlich, die nur im optionalen Sicherheitspaket enthalten sind.
„Fahrassistenzsysteme sind mittlerweile von zentraler Bedeutung, denn sie können helfen, Unfälle gänzlich zu verhindern oder zumindest deren Folgen zu mindern. Konsumenten sollten daher nicht nur auf die Sternebewertung achten, sondern sich auch informieren, welche Sicherheitsausstattung serienmäßig an Bord ist", fasst Hava zusammen. "Für den ÖAMTC ist jedenfalls klar: Sicherheit darf keine Sonderausstattung sein!"
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