VERLAG TEAM KONTAKT MEDIADATEN ABO
logo

ÖAMTC kritisiert Tarifdschungel

main-photo

stock.adobe.com/lassedesignen, Alamin vai vision 3

Bis zu 142 Prozent Preisunterschied für dieselbe Kilowattstunde: Wer sein E-Auto an einer öffentlichen Ladesäule lädt, kann je nach Ladekarte deutlich mehr bezahlen. Der ÖAMTC warnt vor einem Tarifdschungel und fordert von der Politik klare Regeln.

Gleiche Säule, anderer Preis

An ein und derselben Ladesäule kann der Preis für das Laden erheblich variieren. Laut einer vom ÖAMTC beauftragten Studie von Arthur D. Little zahlen Kunden von Fremdanbietern in 90 Prozent der untersuchten Fälle mehr als jene des jeweiligen Ladebetreibers. Der maximale Aufschlag lag bei 118 Prozent. Auch die Zahlungsart spielt eine Rolle: In zwei Dritteln der untersuchten Fälle war das Bezahlen per Kreditkarte günstiger als das Laden mit einer konkurrierenden Ladekarte.

> Weiterlesen: Teuerung durch Burgenlandmaut

Preis vor dem Laden oft unklar

Besonders problematisch ist aus Sicht des Mobilitätsclubs, dass die Kosten häufig nicht direkt an der Ladesäule ersichtlich sind. Wer mit einer Ladekarte eines anderen Anbieters lädt, muss den tatsächlichen Tarif oft erst in einer App nachschauen. Laut ÖAMTC-Ladekompass können die Preise für Endkunden um beinahe 70 Cent pro Kilowattstunde auseinanderliegen. Für Verbraucher wird damit selbst im Inland der Vergleich verschiedener Tarife zur Notwendigkeit.

ÖAMTC fordert Eingreifen der Politik

Dabei schreibt die seit April 2024 geltende EU-Verordnung AFIR transparente, vergleichbare und diskriminierungsfreie Preise vor. Der ÖAMTC fordert nun eine europaweite Untersuchung und strengere Regeln gegen die Benachteiligung von Fremdanbietern. Sollte die Überarbeitung der AFIR nicht ausreichen, könnte der Club – nach dem Vorbild des Mobilfunk-Roamings – auch verbindliche Grenzen für Aufschläge oder Höchstpreise für Endkunden unterstützen. Das Ziel: Wer sein E-Auto ansteckt, soll vorher wissen, was das Laden kostet.

> Weiterlesen: Vertrauen in gebrauchte Stromer

Letzte Meldungen

Mehr lesen >>

Aktuelle Fahrzeugtests

Mehr lesen >>
  • Test: Jeep Compass eHybrid – 3 Töpfe für ein Haleluja

  • Test: Volkswagen e-Transporter Doka-Pritsche 4-Motion

  • Test: Renault R4 Plein Sud - Savoir-vivre

  • Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff

  • Test: MG4 EV Urban – Urbi et Urban

  • Test: Volvo ES90 – Die wirklich erste Ausfahrt

  • Test: KGM Musso Grand – Lückenschließer

  • Škoda Octavia Combi im Test

  • Toyota bZ4X Touring: Der Kombi neuer Schule

  • Schon gefahren: Mercedes VLE

  • Schon gefahren: Farizon V7E

  • Schon gefahren: Jaecoo 5 BEV

  • Das Dutzend ist voll

  • Skoda Elroq im Flotten-Check

  • Schon gefahren: Toyota C-HR+

  • Peugeot Partner Dangel 4WD im Test

  • Test: MGS6 EV - Familiengold

  • Test Ford E-Tourneo Courier: Kleiner Planwagen

  • Schon gefahren: Omoda 9

  • Das ganz normale Leben – MGS5 Luxury im Test

  • VW Transporter PanAmericana im Test

  • Renault Austral im Test

  • Hyundai Inster Cross Line im Test

  • Schon gefahren: Opel Astra

  • Schon gefahren: Lynk & Co 02, Lynk & Co 08

  • Test: Audi A6 Avant

  • Test: Nissan Qashqai Hybrid

  • Schon gefahren: Fiat 500 Hybrid

  • Test: Alfa Romeo Junior Ibrida Q4 TI – Der Nachwuchs lernt kraxeln

  • Erste Ausfahrt mit dem Omoda 5

Newsletter
Mit dem FLOTTE-Newsletter immer informiert bleiben!
Logo

Kommende Veranstaltungen

FLEET Drive 2026

Time: 30/09/2026

Location: Werft Korneuburg

A&W TAG 2026

Time: 20/10/2026

Location: Hofburg, Wien

AutoZum 2027

Time: 20/01/2027 - 23/01/2027

Location: Messe Salzburg

FLEET Convention 2027

Time: 01/06/2027 - 01/06/2027

Location: Hofburg Wien

Flotte Worte Röhrender Bulle Grip mit Grips Baden hat immer Saison Zeit-Management

© 2026 A&W Verlag GmbH All Rights Reserved Developed by itMedia