Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff
Der Name Omoda kommt von O wie Oxygen (dt. Sauerstoff) und Moda (dt. Mode). Sie wollen für frische Impulse und Innovatio...
Wer seine Flotte nicht über Abo oder Operating Leasing finanziert, der hat sich im Laufe des Ausflottungsprozesses schon einmal die Frage gestellt: Was passiert mit dem Fahrzeug am Ende der Nutzungsdauer?
Ein Fahrzeug im Fuhrpark ist nur dann richtig berechnet, wenn der Wertverlust über die Laufzeit durch die monatlichen Raten abgedeckt ist. Der Restwert ist also eine entscheidende Komponente. Bei der Verwertung der Fahrzeuge gibt im groben zwei Lager. Die einen geben das Fahrzeug an die Bank zurück und lassen sich die Rechnung schicken. Gewisse Abzüge für Beschädigungen sind entweder mit einkalkuliert oder das Fahrzeug wurde vor Abgabe noch einmal komplett aufgearbeitet. Die anderen kaufen den Wagen raus und vermarkten ihn selbst. Das birgt das Risiko in sich, nicht den gewünschten Verkaufspreis zu erreichen und am Ende mit einem dicken Minus dazustehen. Oder so viel Zeit damit zu vergeuden, dass sich der erzielte Gewinn nicht mit der eingesetzten Zeit gleichzustellen ist. Deshalb gibt es Remarketer, die einem bei der Vermarktung des Gebrauchtwagens helfen.
Wer schnell über die Vermarktung nachdenkt, dem fallen mit viel Glück zwei oder drei Firmen ein. Das zeigt sich auch bei der Umfrage nach dem Bekanntheitsgrad. Da waren keine drei über der 20-Prozent-Grenze. Daher musste die Grenze auf 15 Prozent gesenkt werden, um eine Top 3 aufstellen zu können. Hier gibt es also Aufholbedarf. Doch umso mehr freut sich Auto 1, allen voran Helge Knichwitz, der Head of B2B Österreich, über den ersten Platz. Vielleicht entdeckt das ein oder andere Fuhrparkmanagement noch einen kalkulatorischen Vorteil durch die Eigenvermarktung. Gerade wo die Haltedauer bei Elektro-Pkw kontinuierlich zulegt.
Der Markt für Online-Autohandel wird immer größer. Immer mehr Käufer vertrauen auf den Blindkauf im Netz. Das liegt an den gut überprüften und servicierten Fahrzeugen und an den sehr kulanten Garantiebestimmungen. Der Erfolg gibt Ihnen Recht und macht Platz für Optimismus. Ob sich noch mehr Fuhrparks helfen lassen, bleibt noch offen.
Remarketing wurde beim BEST4FLEET-Award erstmals prämiert. Vom Stand weg konnte sich Auto1 durchsetzen und Helge Knichwitz, der Head of B2B Österreich durfte die begehrte Trophäe in Empfang nehmen und uns ein paar Fragen beantworten:
Das erste Mal, dass es die Kategorie beim BEST4FLEET-Award gibt, und gleich habt ihr ihn abgeräumt. Was bedeutet so eine Auszeichnung für euch?
Dass wir diese neue Kategorie für uns entscheiden konnten, ist eine großartige Bestätigung für das gesamte Team und unseren Ansatz! Die Auszeichnung zeigt, worauf es Flottenmanagern heute ankommt: verlässliche Strukturen, um große Fahrzeugvolumina schnell, standardisiert und mit höchster Compliance abzuwickeln. Gleichzeitig ist der Award ein starker Beleg für unser grenzübergreifendes Modell. Die Kombination aus professioneller lokaler Abwicklung und unserem internationalen Händlernetzwerk sorgt für reibungslose Prozesse und europaweite Bestpreise. Genau diesen Weg werden wir für unsere Partner konsequent weitergehen.
Jetzt ist der Gebrauchtwagenmarkt aktuell noch sehr stark vom Verbrenner geprägt. Merkt ihr einen langsamen Wandel in der Nachfrage?
Wir sehen im Gebrauchtwagenmarkt aktuell eine generell sehr solide Nachfrage über alle Antriebsarten hinweg. Gleichzeitig beobachten wir aber, dass das Interesse an Elektromobilität zunimmt. Das spiegelt sich auch in unseren Daten wider: Im vergangenen Jahr 2025 haben wir europaweit rund 29.100 E-Fahrzeuge gehandelt. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch unser AUTO1 Group Price Index stützt diese Tendenz. Im Mai verzeichneten wir bei gebrauchten Stromern einen Preisanstieg von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Da sich die Preise auf unserer Plattform direkt aus dem europaweiten Angebot und der Nachfrage ergeben, ist das für uns ein guter Indikator dafür, dass die Nachfrage wächst.
Was sind eure nächsten großen oder kleinen Projekte, die Ihr bis zur nächsten FLEET Convention am 1. Juni 2027 umsetzen wollt?
Unser Fokus für das kommende Jahr liegt klar darauf, unsere Partnerschaften mit Flottenbetreibern weiter zu vertiefen. Ein zentrales Projekt ist dabei unser garantierter Ankaufspreis. Diesen bieten wir gezielt für ausgewählte Partner an, um ihnen das finanzielle Vermarktungsrisiko komplett abzunehmen. Gleichzeitig rücken wir den direkten Flottenankauf stärker in den Fokus. Wir vermitteln nicht nur über Auktionen, sondern kaufen auch direkt an. Gerade wenn es darum geht, große Volumina an Leasingrückläufern oder ehemaligen Mietwagen extrem schnell und unkompliziert abzusetzen, ist das für unsere Partner ein entscheidender Hebel.
Was ist euer Wunsch, in welche Richtung sich der Gebrauchtwagenmarkt hin entwickeln darf?
Ein großes Potenzial liegt darin, dass die Branche den Blick noch stärker weitet: Weg vom rein lokalen oder nationalen Fokus, hin zum grenzüberschreitenden Handel. Ein internationaler Markt gleicht Schwankungen bei Angebot und Nachfrage am effizientesten aus und bietet allen Akteuren die maximale Reichweite. Darüber hinaus sollten Händler dem Handel mit gebrauchten E-Autos noch offener begegnen. Die Fahrzeuge aus den Flotten kommen genau jetzt verstärkt auf den Markt. Wer diese Entwicklung aktiv nutzt und EVs als echte Chance für sein Gebrauchtwagengeschäft begreift, sichert sich für die Zukunft einen klaren Wettbewerbsvorteil.
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