Test: Omoda 9 – Flaggschiff mit Feinschliff
Der Name Omoda kommt von O wie Oxygen (dt. Sauerstoff) und Moda (dt. Mode). Sie wollen für frische Impulse und Innovatio...
Nach der WM ist vor der WM und bei uns ist noch immer der Fuhrpark der teilnehmenden Länder das Thema. Teil 3 kommt wieder mit spannenden Kontrahenten vorgefahren.
Woche drei in unserem WM-Rückblick der besonderen Art. Wir sind bei Gruppe E und F gelandet. Diesmal wird es so richtig kompliziert. Wir haben Curacao, Elfenbeinküste, Ecuador und Deutschland, sowie Tunesien, Schweden Niederlande und Japan. Zwei Länder mit sehr reicher Fahrzeugkultur, ein Land mit jeder Menge Kultfahrzeugen und ein paar richtig harte Nüsse.
In Deutschland gibt es viele potenzielle Fahrzeuge, die antreten könnten. Jetzt ist es schon das zweite Mal, dass wir den Käfer nicht ins Rennen schicken. Dabei wurden so viele davon gebaut. Wir schicken den Bitter CD auf die Bahn. Bitter, ein Autobauer und Veredler aus Enepetal. Das Unternehmen bestand über 50 Jahre und wurde erst nach dem Tod des Gründers Erich Bitter im Jahr 2024 aufgelöst. Der Bitter CD war das erste Serienmodell der Marke und beruhte auf dem Opel Diplomat und bekam einen Chevrolet-V8 verpasst.
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Curaçao ist eine winzige Insel mit gerade mal 158.000 Einwohnern. Es ist schon sehr beeindruckend, dass sie es schaffen eine Fußballmannschaft auf die Beine zu stellen, die bei der WM antreten kann. Es wäre also vermessen zu verlangen, dass die eine eigene Autoindustrie haben. Was sie jedoch haben, ist eine richtig große Drag-Race-Szene. Einer von den bekannteren Rennfahrern dort ist Luis de Quintal, der mit seinen brutalen Drag-Racer „Head‘s Up“ antritt. Viel Glück den anderen.
Die Elfenbeinküste kann hier etwas mehr beitragen. Dort wurden über 100.000 Renaults gebaut. Also war schon jede Menge Wissen über Fahrzeugbau im Land. Alles, was fehlte, war ein Modell, das den Spirit des Landes transportierte. Also hat der Hersteller SAFAR (Société Africaine de Fabrication des Automobiles Renault) einen niedlichen Jeep-ähnlichen Off-Roader gebaut, der auf der Basis des Renault 4 aufbaute: der Bandama. In den drei Jahren seiner Produktion sind nicht ganz 500 Stück vom Band gegangen. Entsprechend wenige existieren jetzt noch.
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Das in 1970 gegründete Unternehmen Aymesa aus Quito, Ecuador ist ein Autobauer, der vor Allem für General Motors Fahrzeuge gebaut hat. Einzige Ausnahme ist der „Andino“. Er basiert auf einem GM „BTV – Basic Transportation Vehicle“ und er Name ist Programm. Schlicht und funktional mit zwei Motorisierungen. Die erste Version hatte einen Vauxhall (Opel) 1,2-Liter-Otto-Motor und die zweite Generation einen 1,4-Liter-Vauxhall-Benziner. Das Fahrzeug war vor Allem für den Agrarsektor gebaut. Leider war es nicht ganz der erhoffte Erfolg. Nach etwa 1000 Einheiten war Schluss.
Schweden, wer darf nun für ins Rennen gehen? Volvo, Polestar, Koenigsegg oder doch Saab? Nein, viel zu einfach. Jösse Car JC Indigo 3000 tritt an. Richtig, der Name ist echt und vollständig. So ein langer Name wäre gar nicht notwendig gewesen, war dies doch das einzige Auto der Marke mit gerade mal 40 produzierten Exemplaren. Die Optik erinnert ein wenig an TVR, ein wenig an Aston Martin und ein wenig an Rochen. Der 3-Liter-Sechszyliner war vorn verbaut und trieb die hinteren Räder an und brachte 204 PS auf die Straße.
Wir sind schon wieder bei einem Jeep-ähnlichen Beachbuggy gelandet. Tunesien wirft Wallyscar in die Runde. Die haben neben den ganzen Produktionen für andere Hersteller, auch zwei eigene Fahrzeuge. Der Izis ist der offene Beachbuggy, der Iris ist die geschlossene Version davon und schaut irgendwie sehr danach aus, als wäre er für ein Videospiel entworfen worden. Der 1,2-Liter-Motor mit 82 PS reicht für 158 km/h bei 6,5 Liter Verbrauch. Wer 14.500 Euro verfügbar hat, kann sich auch direkt einen gönnen.
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Die Niederlande macht die Wahl auch wieder sehr schwierig, kommen doch Spyker und Donkervoord und erstaunlich viele Beachbuggy-Hersteller von da. Wir wenden uns jedoch Le Patron zu. Ein Kit-Car, bei dem man sich die Bauanleitung aus dem Internet herunterladen kann. Das Auto selbst schaut aus, wie aus einer anderen Zeit und wird von einem Citroen-2CV-Motor angetrieben. Also ist hier die Devise: „Der Weg ist das Ziel“.
Wer japanische Autos mag, hat es sehr schwer mit der Auswahl des richtigen Kandidaten. Jedoch jeder JDM-Fan (Japanes Domestic Market) wird es verstehen, wenn man keinen Wankelmotor-Vertreter wählt, sondern stattdessen den Datsun Z. In Europa der 240Z, in Japan der Fairlady Z. Da es je nach Markt ein paar Unterschiede gibt, halten wir uns den Fairlady Z mit 130 PS starken Sechszylinder und Hinterradantrieb. Fast eine halbe Million verkaufte Exemplare sprechen eine deutliche Sprache, dieser Kontrahent ist beliebt.
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