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DKV gewinnt erneut

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Chris Hofer

Die erste große Erleichterung für das Fuhrparkmanagement ist die vereinheitlichte Abrechnung der Treibstoffe. Das gilt jetzt mitten in der Mobilitätswende besonders, wenn es neben vielen Tankstellen noch mehr Ladestellenanbieter gibt.

Bei einem Fuhrpark mit 100 Fahrzeugen fallen im Jahr etwa 5000 Belege nur für die Treibstoffzufuhr an. Kommen nun durch unterschiedliche Antriebe noch ganz neue Belegarten hinzu, wird es für das Fuhrparkmanagement schnell sehr unübersichtlich. Außerdem kostet jeder Beleg in der Buchhaltung automatisch Geld. Wenn nicht direkt, dann zumindest indirekt. Dankbarerweise gibt es Anbieter, die alle Belege übersichtlich und konsolidiert als Sammelrechnung übermitteln und somit die Flut an Belegen auf zwölf reduzieren. 

Der frühe Vogel

Man erkennt schnell, wer sich dem Thema zeitnah angenommen hat, kann jetzt mit großem Kundenstamm und gutem Image punkten. So konnte sich auch dieses Jahr wieder DKV Mobility durchsetzen und holen das dritte Mal Gold. Ein interessantes Detail ist, dass sie sich jedes Mal in einer anderen Kategorie durchsetzen konnten. So waren sie 2023 noch Sieger bei den Tankkarten (2024 holten sie sich Silber bei den Tankkarten), 2025 sind sie bei den Ladekarten erfolgreich gewesen und in diesem Jahr nun bei den kombinierten Mobilitätskarten. Man erkennt aber auch sehr gut, dass die Bekanntheit im Laufe der Jahre deutlich gestiegen ist. Konnten 2023 nur 56 Prozent der Befragten etwas mit der DKV Card anfangen, so ist der Wert im Jahr 2026 schon bei 73 Prozent.

Keep it simple

Seit dem Start der E-Mobilität gab es bei jedem Gespräch mit Umsteigern einen zentralen Schmerzpunkt. Die Ladekarten-Thematik. Es gibt übertrieben gesprochen 100 Anbieter von Ladesäulen und 200 passende Ladekarten. Neben dem Thema Preis, ist das Thema Abdeckung der große Knackpunkt. Mittlerweile ist viel Zeit vergangen und einige Ohren haben zugehört. Auf diese Weise muss der Schmerz der Vergangenheit nicht von den Nutzern der Gegenwart verspürt werden. Mit einer Mobilitätskarte kann ich tanken, laden, Maut zahlen, Auto waschen und Wisch-Waschwasser kaufen. Dazu hat das Fuhrparkmanagement alle kosten über ein Onlineportal dauerhaft im Griff und spart Zeit durch weniger Rechnungen. Der Erfolg gibt ihnen Recht und die Anbieter geben im Gegenzug Bequemlichkeit, Kontrolle und reduzierten Arbeitsumfang. Ein absolut unentbehrliches Produkt in jedem Fuhrpark.

Kundennähe und Expertise

Die DKV +Charge Card ist der Gewinner in der Kategorie der Mobilitätskarten. Damit steht bei DKV bereits die vierte Trophäe in der Vitrine. Benjamin Cordes beantwortet einige Fragen zum Erfolg der Marke.

Das vierte Mal erfolgreich beim Best 4 Fleet Award. Aus den vergangenen Jahren wissen wir schon, dass Ihr sehr viel Wert auf euer großes und kompetentes Team legt. Was ist es aus eurer Sicht, was bei den Kunden am besten ankommt?

Unsere Stärke liegt ganz klar in der Kombination aus konsequenter Kundennähe und lokaler Expertise. Wir sind nah am Markt, verstehen die Bedürfnisse unserer Kunden im Detail und erkennen Entwicklungen frühzeitig. Dadurch sind wir in der Lage, nicht nur zu reagieren, sondern Lösungen proaktiv zu entwickeln und genau dann anzubieten, wenn sie gebraucht werden. Gerade in dynamischen Märkten ist das ein entscheidender Erfolgsfaktor. Schlanke Strukturen ermöglichen schnelle Entscheidungen, hohe Flexibilität und eine passgenaue Betreuung der Kunden. Gleichzeitig sorgt ein tiefes Verständnis für markt- und branchenspezifische Besonderheiten dafür, dass wir effektiv und auf Augenhöhe agieren können. Das reduziert Reibungsverluste und steigert nachhaltig die Qualität unserer Beratung und unseres Services. Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor ist unser Team. Nur durch enge Zusammenarbeit schaffen wir es, die unterschiedlichen Anforderungen des Marktes optimal abzudecken und unseren Kunden echte Mehrwerte zu bieten. Dass wir diese Auszeichnung bereits zum vierten Mal – davon dreimal in Gold – erhalten haben, ist kein Zufall. Sie spiegelt vielmehr das Ergebnis konsequenter Arbeit, eines starken Teams und vor allem das Vertrauen unserer Kunden in unsere Expertise wider. Genau dieses Vertrauen ist für uns zugleich Bestätigung und Ansporn, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und täglich noch besser zu werden.

Nachdem gerade die DKV +Charge Card das Heroprodukt in dieser Kategorie ist, wie hoch ist da aktuell der Antriebsmix beim Nutzerverhalten?

Das ist von Fuhrpark zu Fuhrpark unterschiedlich. Eines ist jedoch klar: Wir befinden uns aktuell in einer der größten Transformationen unserer Branche – weg vom klassischen Verbrenner hin zur zunehmenden Elektrifizierung und Digitalisierung der Fuhrparks. Der Anteil an E-Fahrzeugen steigt spürbar, und Themen wie Digitalisierung, CO₂-Neutralität und ESG-Vorgaben sind heute fester Bestandteil nahezu jedes Kundengesprächs. Gleichzeitig ist es uns wichtig, diese Entwicklung nicht eindimensional zu betrachten. Als All-in-One-Mobilitätsdienstleister haben wir den Anspruch, alle Kunden mitzunehmen – unabhängig davon, an welchem Punkt ihrer Transformation sie stehen. Das bedeutet konkret: Wir begleiten sowohl Unternehmen, die bereits konsequent auf Elektromobilität setzen, als auch jene, für die der Verbrenner aktuell noch eine zentrale Rolle spielt. Unsere zentrale Aufgabe sehen wir dabei in der Beratung. Wir unterstützen unsere Kunden aktiv dabei, ihren individuellen Weg zu finden – mit einem klaren Fokus auf Wirtschaftlichkeit, Praxistauglichkeit und zukünftige Anforderungen. Dafür bieten wir die gesamte Bandbreite an Lösungen: von klassischen Mobilitätskarten über digitale Services bis hin zu Ladeinfrastruktur. Am Ende entscheidet der Kunde, welche Bausteine für ihn relevant sind. Unser Anspruch ist es, Orientierung zu geben, Optionen aufzuzeigen und als verlässlicher Partner durch diesen Wandel zu begleiten.

Ihr setzt nun auch einen Schritt in Richtung Fuhrparkmanagement Software, woher kam der Impuls, was kann sie und wer ist die Zielgruppe?

Der Impuls kam ganz klar aus dem Markt und aus unseren Kundengesprächen. Viele Fuhrparkverantwortliche stehen vor der Herausforderung, ihr Fuhrparkmanagement nebenbei zu organisieren – oft mit verschiedenen Tools, hohem administrativen Aufwand und wenig Transparenz. Genau hier wollten wir ansetzen und eine Lösung schaffen, die den Alltag wirklich spürbar erleichtert. Mit unserer DKV Fleet Management Software (DKV FMS) digitalisieren wir das gesamte Fuhrparkmanagement und bündeln alle Funktionen in einer zentralen Plattform. Das Tool ermöglicht u.a. die Verwaltung von Fahrzeugen, Fahrern, Dokumenten und Terminen an einem Ort, liefert auf Knopfdruck aussagekräftige Analysen und unterstützt aktiv bei Themen wie Compliance und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Ein großer Vorteil ist die nahtlose Integration in unser DKV-Cockpit – das heißt, unsere Kunden können direkt in ihrer gewohnten Umgebung starten, ohne großen Implementierungs- oder Schulungsaufwand. Die Zielgruppe ist dabei bewusst breit gefasst: von kleinen Fuhrparks, die bisher oft mit einfachen oder manuellen Lösungen gearbeitet haben, bis hin zu größeren Flotten, die ihre Prozesse weiter digitalisieren und optimieren möchten. Unser Anspruch ist es, ein simples, sicheres und kosteneffizientes Tool anzubieten, das Transparenz schafft, Prozesse vereinfacht und unsere Kunden im Alltag nachhaltig entlastet – und damit ein weiterer wichtiger Baustein in der digitalen Transformation des Fuhrparkmanagements ist.

 Zum Schluss noch der Ausblick in die Zukunft: Wo geht es da bei DKV Mobility hin?

Ganz klar die Transformation der Kundenflotten unterstützen, die durch Regularien und Markterfordernissen, auf Elektrifizierung und CO²-Neutralität immer stärker ausgerichtet wird. Daürber hinaus möchten wir unserem Kundenfokus noch mehr Rechnung tragen und werden unsere Services noch weiter ausbauen. Dabei werden weitere digitale Tools im Vordergrund stehen, die sowohl Nutzern als auch fuhrparkverantwortlichen, die tägliche Arbeit erleichtern werden. Gute Services, wettbewerbsfähige Bedingungen und einfache Prozesse werden auch weiterhin oberste Priorität für unsere Kunden haben.

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