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Die Ladestation, die spart - Interview mit E.On

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Im Interview mit Geschäftsführer Heimo Aichmaier von E.ON Drive Austria erfahren wir, was das Besondere an den Produkten von E.ON ist und wie sich nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch viel Geld damit sparen lässt. Er erklärt, wie dank E-Mobilität Treibstoff vom Kostenpunkt zum Businesscase werden kann.

E.ON ist in Österreich als Ladeanlagenanbieter noch vergleichsweise unbekannt. Was können Fuhrparks bei euch bekommen und welchen Vorteil haben diese davon?

E.ON Drive baut und betreibt B2B-Ladelösungen für mittlere und große Unternehmen, die ihre Pkw- oder Lkw-Flotte elektrifizieren. Wir bieten dafür ein modulares Ökosystem aus AC- und DC-Ladeinfrastruktur, Energie sowie Betrieb samt volldigitaler Abrechnung und Flottenmanagement in Echtzeit an. Dabei profitieren unsere Kunden von der Stärke, Verlässlichkeit und Beständigkeit eines europäischen Konzerns mit über 47 Millionen Kunden. Für Flotten ist unser E.ON Drive Smart Pass besonders spannend. Er verbindet Laden, Bezahlen, Fahrer-Management, selbstbestimmte Tarifsteuerung für betriebliche Ladeinfrastruktur, automatische Abrechnung und Rückvergütung für Ladevorgänge von Dienstwagenfahrern zuhause in einer einzigen Lösung. Unternehmen erhalten damit volle Transparenz über alle Ladevorgänge zu Hause, an allen Unternehmensstandorten und unterwegs. Und das in Echtzeit. Eine Lösung für alles. Das reduziert den administrativen Aufwand, erhöht die Kostentransparenz und schafft eine belastbare Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen. 

In welchem Umfang könnt ihr Flotten unterstützen? Gibt es Flottengrößen, die für euch eher oder weniger in Frage kommen?

Unsere Lösungen sind grundsätzlich skalierbar und reichen von kleinen Unternehmensflotten eines Mittelständlers bis hin zu großen, europaweit agierenden Fuhrparks von Industriekunden. Entscheidend ist weniger die Zahl der Fahrzeuge als die Anforderung an verlässliches, gesteuertes Laden samt Vereinfachung der Lade- und Abrechnungsprozesse. Der Smart Pass wird überall dort interessant, wo Ladetarife ein entscheidender Kostenfaktor sind – etwa in der Logistik – oder bei Immobilien- und Parkanlagenbetreibern, für die attraktive Ladetarife ein Faktor der Standortwahl sind. Klarer Vorteil unserer Lösung ist die Einsparung des eigenen Verwaltungsaufwands, der aktuell die Flottenmanager, Personalverrechnung, Buchhaltung und die E-Fahrer im Unternehmen beschäftigt. Das spart Zeit und Geld im Unternehmen.

Der Markt um Ladeinfrastruktur und Ladevorgangsverrechnung ist hart umkämpft. Wo seht ihr eure Stärken?

Wir sind ein verlässlicher Partner in ganz Europa. Wir setzen für unseren Businesskunden jene Module an den Standorten um, die sie wirklich brauchen. Wir betrachten das Thema ganzheitlich. Unsere Stärke liegt in der Verbindung von Infrastruktur, Fahrer- und Tarifmanagement und automatisierter Abrechnung, Energie und Payment in einer Plattform. Der E.ON Drive Smart Pass macht aus einer Ladestation mehr als nur einen Stromanschluss. Er eröffnet neue, zusätzliche Erlösmodelle und unterstützt die Amortisation der Ladeinfrastruktur durch smarte und flexible Ladetarife. So können Unternehmen ihre Ladeinfrastruktur wirtschaftlich steuern und auch als ein Zusatzgeschäft weiterentwickeln. Ein weiterer Vorteil ist unsere Offenheit. Alles funktioniert herstellerübergreifend, kann an bestehender Ladeinfrastruktur nachgerüstet werden und unterstützt länder­übergreifende Mobilität. Dadurch vermeiden Kunden Insellösungen und schaffen eine zukunftssichere Plattform. 

Gibt es schon spannende Best-Practice-Beispiele von der Umsetzung eurer Lösung? Und gibt es hier schon Daten zu Kosten und Einsparungen?

Der Smart Pass wird bereits in unterschiedlichsten Anwendungsfällen eingesetzt, beispielsweise in Unternehmenscampus-Lösungen, bei gewerblichen Immobilien, im Handel sowie bei Unternehmensflotten. Zu den Referenzen zählen unter anderem Headquarter-Standorte bekannter Konzerne in Wien, Salzburg und Oberösterreich sowie die Ladelösungen kleiner und mittlerer Unternehmen in Wien, Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Tirol sowie zahlreiche Flottenanwendungen. Besonders interessant sind die Zeit-, Kapazitäts- und Kosteneinsparungen im Unternehmen. Es konnten drastische Reduktionen administrativer Tätigkeiten erzielt werden. Interne Berechnungen zeigen, dass ein mittleres Unternehmen mit mehreren Lade­standorten mehr als 42 Stunden Verwaltungsaufwand pro Monat einsparen kann und zusätzlich manuelle Rückvergütungsaufwände bei den E-Fahrern entfallen. Das ist ein neues Zeitalter, was Rechnungsprüfungen, Datenkonsolidierungen, Heimladeabrechnungen und Flottenauswertungen betrifft. 

Wie funktionierten die Installation und die Integration?

Wir begleiten unsere Kunden von der Konzeption bis zum laufenden Betrieb. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ladeinfrastruktur neu errichtet oder ergänzt wird oder bestehende Standorte auf einen smarten Stand der Technik aufgerüstet werden sollen. Der Smart Pass kann an bestehenden AC- und DC-Ladepunkten nachgerüstet werden und diese um digitale Bezahl- und Managementfunktionen erweitern. Fahrer erhalten sofort Zugriff über App, Zahlungsinstrumente oder weitere Identifikationsmöglichkeiten. Gleichzeitig werden Tarife, Berechtigungen und Abrechnungen zentral verwaltet und entsprechen den relevanten Unternehmens- und Compliance-Vorgaben. Wir planen, errichten und konfigurieren, unsere Kunden kassieren.

Was ist eure Vision für die nächsten 3 bis 5 Jahre? Wo will E.ON Drive Austria hin und worauf kann man sich gefasst machen?

Unsere Vision ist es, Elektromobilität radikal einfach zu machen. Laden soll so selbstverständlich werden wie das mobile Bezahlen heute. Dafür verbinden wir Energie, Mobilität und digitale Services zu einem integrierten System. Der nächste Entwicklungsschritt geht weit über die reine Ladeinfrastruktur hinaus. Fahrzeuge werden künftig stärker mit Energiesystemen vernetzt sein. Themen wie intelligente Steuerung, dynamische Tarife, Eigenverbrauchsoptimierung, bidirektionales Laden und digitale Zahlungsprozesse werden dabei eine immer größere Rolle spielen. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: mehr Transparenz, mehr Automatisierung und mehr wirtschaftliche Möglichkeiten. Unsere Kampagne „Ihre Ladestation verdient mehr“ ist daher nicht nur ein Werbeslogan, sondern beschreibt unsere Überzeugung, dass Ladeinfrastruktur künftig aktiv zur Wertschöpfung eines Unternehmens beitragen kann.

 Ein letzter Appell an die Leser?

Viele Unternehmen betrachten Ladeinfrastruktur heute noch als notwendige Investition. Wir sind überzeugt, dass sie deutlich mehr ist: ein digitaler Knotenpunkt für Mobilität, Energie und neue Geschäftsmodelle. Genau deshalb sagen wir: Ihre Ladestation verdient mehr. Mit dem E.ON Drive Smart Pass machen wir aus Ladepunkten intelligente, wirtschaftlich steuerbare Assets.

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