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Geotab klärt auf: Irrtümer, die teuer werden können

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stock.adobe.com/LIGHTFIELD STUDIOS

Aufklärung der ungewöhnlicheren Art, zumindest für ein Software-Unternehmen, kommt jetzt von Geotab. Vier Diebstahl-Irrtümer, die einem Fuhrpark teuer zu stehen kommen können.

Nutzfahrzeuge sind teuer und das macht sie zu einem beliebten Diebesgut. Neben der kostspieligen Neuanschaffung steht auch ein Verdienstausfall, Warenverlust und viel gebundene Arbeitszeit mit der Regulierung des Problems im Raum. Das sind Gefahren, die man durch das Ausräumen wichtiger Irrtümer umgehen kann. 

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Irrtum 1: „Ein Tracker bedeutet, dass das Fahrzeug geortet werden kann"

Professionelle Diebe rechnen fest mit einer Ortungseinheit am Fahrzeug, vor Allem wenn es ein gewerblich genutztes Vehikel ist. Störsender sind günstig und weit verbreitet. Es vergeht meist recht wenig Zeit, bis der Tracker gefunden ist und deaktiviert wird. Redundanzen und gute Verstecke gleichen hier Schwachpunkte aus. 

Irrtum 2: „Die ab Werk eingebaute Ortung reicht aus"

Die eingebauten Ortungsdienste sind in erster Linie für die Nutzung gedacht und helfen beim Betrieb. Da diese jedoch schnell deaktiviert werden können, sind diese für den Schutz vor Diebstahl jedoch ungeeignet beziehungsweise schnell keine Hilfe mehr. 

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Irrtum 3: „Diebstahl lässt sich nicht vorhersagen. Man kann nur reagieren."

Ein Diebstahl merkt man in aller Regel erst, wenn das Fahrzeug nicht mehr dort ist, wo man es abgestellt hat. Vom Diebstahl-Zeitpunkt bis zur Erkennung, dass es verschwunden ist, vergeht oft einiges an Zeit. Moderne Systeme können Bewegungsmuster und Geofences (Nutzungsgebiete) hinterlegen und schlagen Alarm, sobald das Fahrzeug davon abweicht. Auf diese Weise kann schneller Reagiert werden und im Bestfall sogar dafür sorgen, dass das Fahrzeug wieder beschafft werden kann. Das ist in Ausfallzeiten gemessen, ein immenser Unterschied. 

Irrtum 4: „Dieselbe Vorgehensweise funktioniert in jedem europäischen Markt"

Wer in mehr als nur einem Land agiert, hat oft mit mehreren gesetzlichen Grundlagen zu kämpfen. Allein bei der Rückführung georteter Vehikel kann es schnell komplex werden. Auch die Reaktionszeit und der Reaktionswille von Behörden und Polizei sind oft ein unvorhergesehener Dämpfer. Daher benötigt es eine umfangreiche Sicherheitsstrategie, gerade wenn man entlang typischer Routen agiert. 

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Fazit

Geotab fasst es wie folgt zusammen: „Was alle vier Irrtümer verbindet, ist die zugrunde liegende Annahme, dass der Schutz von Fahrzeugen eine Produktentscheidung ist und keine Systementscheidung. Erfolgsversprechende Ansätze gehen jedoch vom Gegenteil aus: Professionell organisierte Netzwerke testen früher oder später jede Sicherheitsebene — weshalb Redundanz keine Option ist, sondern Voraussetzung. Mehrschichtiges Tracking auf unabhängigen Signalwegen, KI-gestützte Erkennung von Bewegungsanomalien, sowie die Koordination über etablierte Sicherheitsleitstellen bilden den Kern moderner Sicherheitsstrategien für Flottenmanager.“

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